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Hardthöhenkurier 1/2018 Leseprobe

Zur Umsetzung der politischen und strategischen Vorgaben Streitkräftebasis im In- und Ausland kommt der Streitkräftebasis künftig eine noch höhere Bedeutung zu. Deutschland ist als Transitland für die Verlegung alliierter Verbände in ihre Übungsgebiete wieder wesentlich stärker gefordert als in den vergangenen zwei Jahrzehnten. Die in Quantität aber auch in Qualität gestiegenen Unter- stützungsbedarfe unserer Alliierten gilt es sowohl mit militärischen als auch zivilen Kräften und Mitteln anforderungsgerecht zu decken. Obwohl die Streitkräftebasis der zentrale Ansprechpartner für befreundete und alliierte Streitkräfte ist, handelt es sich bei diesem „Host Nation Support“ um eine ressortübergreifende, gesamtstaatliche Aufgabe. Landes-/Bündnisverteidigung und internationales Krisenmanagement sind weder allein durch das Militär, noch durch die Nationen jeweils für sich selbst zu bewältigen. Es kommt also sowohl im nationalen als auch im internationalen Rahmen auf einen vernetzten Ansatz an. Neben der bewährten und gefestigten „Jointness“ und der noch zu intensivierenden Zusammenarbeit mit staatlichen bzw. nicht-staatlichen Organisationen, einschließlich der gewerblichen Wirtschaft, ist daher eine verstärkte multinationale Aufstellung, also „Combinedness“, gefordert. Als effektives Instrument hierzu hat sich das durch Deutschland in die NATO eingebrachte Rahmennationenkonzept Modell eines Combined Joint Support Service Command. © Bundeswehr / KdoSKB (Framework Nations Concept/ FNC) erwiesen. Dieses Konzept bietet insbesondere kleineren Nationen die Möglichkeit, sich an eine größere Nation „anzudocken“, sodass Fähigkeiten gemeinsam aufgebaut, weiterentwickelt und für den Einsatz bereitgestellt werden können. Die Streitkräftebasis bringt sich in das Rahmennationenkonzept intensiv ein und führt bereits heute die Fähigkeitscluster „Logistik“, „ABC-Abwehr“ und „Zivil-Militärische Zusammenarbeit“. Er- gänzend haben wir jüngst vorgeschlagen, auch den Host Nation Support im Hinblick auf eine anforderungsgerechte Weiterentwicklung multinational zu organisieren und wir bieten uns überdies an, die Führung zweier neuer Cluster „Militärpolizei“ und „Feldlager- bau/-betrieb“ zu übernehmen. Auch in anderen Fähigkeitsbereichen wie der Militärmusik, dem Diensthundewesen oder der Rüstungskontrolle lohnt Für weitere Informationen: www.steep.de Die steep GmbH ist ein international erfolgreicher technischer 750 Mitarbeitern in Deutschland und Europa. Neben den Kernfähigkeiten in den Bereichen Radar Systems Support, IT-Services, Systemintegration, Training und Mobile Netze zeichnet sich steep durch ein weiteres großes Kompetenzspektrum aus: In Kombination mit den Geschäftsbereichen Logistik und Technische Dokumentation, Material Management, EMV-Service, Managed Services in Partnership und Facility Management profitieren unsere Kunden von der einzigartigen Möglichkeit, alle aufeinander abgestimmten Einzelleistungen in einer gesamtheitlichen Lösung aus einer Hand zu erhalten. steep GmbH Justus-von-Liebig-Straße 18 53121 Bonn Dienstleister mit mehr als 30 Standorten und rund Tel.: +49 228 6681 - 0 Fax: +49 228 6681 - 777 E-Mail: steep@steep.de


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