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Krauss-Maffei Wegmann modernisiert 208 Boxer-Fahrzeuge

München/Bonn, 6. Juli 2017 – Im Auftrag des deutschen Ausrüstungsamtes (BAAINBw) schloss die Gemeinsame Organisation für Rüstungskooperation (OCCAR) mit ARTEC GmbH einen Vertrag über eine Modernisierung von 246 Boxer-Fahrzeugen unterschiedlicher Varianten der Bundeswehr. Das Gesamtvolumen des Auftrages beträgt rund 94 Mio. Euro. Die Modernisierung der Fahrzeuge erfolgt zwischen 2018 und 2023 bei den Mutterhäusern des Joint Ventures ARTEC. Krauss-Maffei Wegmann (KMW) wird bei 208 von den insgesamt 246 Boxer-Fahrzeugen die Modernisierungsarbeiten durchführen. Dabei werden unter anderem neue satellitengestützte Kommunikationsanlagen, verbesserte Führungsausstattungen und eine zusätzliche Bedienereinrichtung für die Waffenstation eingerüstet. Zudem erhalten die Fahrzeuge ein neues Verstaukonzept auf Grundlage von Einsatzerfahrungen und werden für die Integration eines Fahrersichtsystems vorbereitet.

 

Boxer 1 klein

Die Deutsche Bundeswehr hat bereits über 400 und die Armee der Niederlande 200 Boxer in unterschiedlichen Varianten in Nutzung oder im Beschaffungsprozess. Mit den litauischen Fahrzeugen sind damit bereits knapp 700 Fahrzeuge bei drei Nutzerstaaten unter Vertrag.

Der Boxer ist weltweit eines der bestgeschützten 8x8Radfahrzeuge. Er bietet der Besatzung höchsten Schutz vor Minen, Sprengfallen und Beschuss und zeichnet sich durch hohe Mobilität sowohl auf der Straße als auch in schwerstem Gelände aus. Das modulare Konzept aus Fahr- und Missionsmodul bietet eine hohe Flexibilität und Variantenvielfalt.

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