Beim Jubiläum der BWI geht der Blick nach vorn

Berlin, 8. September 2022. „Panta rhei“ – alles fließt! Mit diesem Aphorismus des griechischen Philosophen Heraklith eröffnete Martin Kaloudis, CEO der BWI GmbH, die Jubiläumsfeier zum fünfzehnjährigen Bestehen. Hervorgegangen aus einer öffentlich-privaten Partnerschaft hat sich die BWI als IT-Systemhaus zum Digitalisierungspartner und Innovationstreiber der Bundeswehr entwickelt. Rund 200 Gäste aus der Politik, Ministerien und Behörden, der Bundeswehr sowie von IT- und anderen wehrtechnischen Unternehmen waren zu dem großen Netzwerktreffen in ein Tagungszentrum am Brandenburger Tor gekommen. An der Spitze der militärischen Gäste stand der Inspekteur CIR, Vizeadmiral Dr. Thomas Daum.

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Das Führungstrio der BWI sieht optimistisch in die Zukunft: Martin Kaloudis (CEO, v.li.), Katrin Hahn (CRO) und Frank Leidenberger (CDO). (Foto: Lindhorst)

Das Projekt „Herkules“ prägte die ersten zehn Jahre. Damit war die „Bodenplatte gegossen, auf der wir heute arbeiten“, sagte Kaloudis. (Mehr zur Geschichte der BWI auf den beiden nächsten Seiten.) Heute sorgen rund 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für einen stabilen Betrieb der Netze. Da „alles fließt“ stehen in der neuen BWI viele innovative Digitalisierungsprojekte im Mittelpunkt. Seit 2018 zählen dazu auch einsatznahe Aufgaben, wie etwa das „Harmonisierte Führungsinformationssystem der Streitkräfte“ (HaFIS) und die „Digitalisierung landbasierter Operationen“ (D-LBO).  
Kaloudis gab ein klares Commitment zur digitalen Souveränität ab. „Es geht um strategische Autonomie, um Wahlfreiheit und Resilienz.“ Digitale Souveränität bedeute jedoch nicht, sich abzuschotten, sondern Abhängigkeiten aktiv zu managen. „Wir müssen die BWI aktuell und agil halten“, unterstrich Kaloudis. Geschwindigkeit sei ein Fokusthema. „Wir wollen rasch reagieren.“ Da gebe es in vielen Bereichen noch reichlich Luft nach oben. Auf der weiteren Reise der BWI habe „das Mutterschiff BMVg die richtigen Themen gesetzt“. Die BWI braucht in einem „Ökosystem“ dazu auch leistungsstarke Partner, betonte er besonders mit Blick auf die Vertreter von IT-Unternehmen, die rund zwei Drittel der Gäste stellten.

Ausführlicher Bericht folgt in der kommenden Ausgabe. Hardthöhenkurier: Aktuelle Informationen aus erster Hand!