Im Vorfeld des Bonner IT-Dialogs 2026

Blick in den großen Vortragssaal beim letztjährigen Bonner IT-Dialog im Maritim Hotel Bonn.(Foto © AFCEA Bonn e. V)
Blick in den großen Vortragssaal beim letztjährigen Bonner IT-Dialog im Maritim Hotel Bonn.(Foto © AFCEA Bonn e. V)

„Die Resilienz Deutschlands auf dem Prüfstand. Aufbrechen von Grenzen im Sicherheitsökosystem einer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung.“ So lautet das zeitgemäße Motto des diesjährigen Bonner IT-Dialogs, den AFCEA Bonn e. V., das Anwenderforum für Fernmeldetechnik, Computer, Elektronik und Automatisierung, am 7. und 8. Oktober im Maritim Hotel Bonn veranstaltet. Erwartet werden  vom Gastgeber bis zu 1.200 Teilnehmende aus dem Umfeld der Bundeswehr, von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) sowie von der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie.

Thematische Schwerpunkte sind vor dem Hintergrund des russischen Angriffs- und Vernichtungskrieges gegen die Ukraine unter anderem die künftige Rolle Deutschlands in der europäischen Sicherheitsarchitektur als Logistik-Drehscheibe der NATO sowie die Handlungsfähigkeit von Staat, Streitkräften und Zivilgesellschaft unter den Bedingungen der aktuellen hybriden Bedrohungslage.

Bonner IT-Dialogs 2026: Aktuelles Programm

Unter der Schirmherrschaft der stellvertretenden Ministerpräsidentin und Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie Nordrhein-Westfalens, Mona Neubaur, wird Generalmajor Armin Fleischmann, Kommandeur Unterstützung Cyber- und Informationsraum (CIR), Abteilungsleiter Planung CIR und Digitalisierung der Bundeswehr im Kommando CIR in Bonn sowie Beauftragter Weltraum CIR und Vorsitzender von AFCEA Bonn, die Veranstaltung eröffnen. Als Vortragende sind unter anderem vorgesehen Paul Frederik Höller, beamteter Staatssekretär im NRW-Wirtschaftsministerium von Mona Neubaur, und Christian Marwitz, Geschäftsführer der BWI GmbH, der IT-Inhouse- Gesellschaft der Bundeswehr. Die Anmeldung zum diesjährigen Bonner IT-Dialog erfolgt laut Veranstalter ausschließlich über das digitale Anmeldetool von AFCEA Bonn und ist bis zum 22. September geöffnet.

Wird auch in diesem Jahr die Veranstaltung moderieren: Nina Staudenrauss von der AFCEA-Initiative „Emerging Leaders“. (Foto © AFCEA Bonn e. V)
Wird auch in diesem Jahr die Veranstaltung moderieren: Nina Staudenrauss von der AFCEA-Initiative „Emerging Leaders“. (Foto © AFCEA Bonn e. V)

Rückblick

Im vergangenen Jahr hatte das neue AFCEA-Format „Bonner IT-Dialog“ als Nachfolger der „Koblenzer IT-Tagung“ Premiere. Knapp 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden den Weg in die Bundesstadt am Rhein, womit dieser Kongress im Bereich der Besucherzahlen lag, die man von der Veranstaltung in der südlicheren Rhein- Mosel-Stadt zuletzt kannte. Nach Jahren der Perspektive des Bedarfsdeckers mit Standort Koblenz in Gestalt des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), so das dahinter stehende Veranstaltungskonzept, soll seit 2025 die Perspektive der Bedarfsträger im Fokus stehen. Intensiv wurde im letzten Jahr betrachtet, wie das seit Oktober 2022 bestehende Zentrum Digitalisierung der Bundeswehr auf der Bonner Hardthöhe die Digitalisierung der Streitkräfte vorantreibt und zur Stärkung der Cyberabwehr beiträgt. Deshalb lautete der Titel der damaligen Veranstaltung auch „Kriegserklärung übersehen? – Die Rolle des Zentrums Digitalisierung der Bundeswehr im Umgang mit hybriden Bedrohungen“.

Wird auch in diesem Jahr die Veranstaltung moderieren: Nina Staudenrauss von der AFCEA-Initiative „Emerging Leaders“. (Foto © AFCEA Bonn e. V)

Aussteller präsentierten begleitend zu den Fachvorträgen innovative Technologien zur Abwehr hybrider Bedrohungen. Ein weiterer thematischer Schwerpunkt war 2025 die Vorstellung von aktuellen Projekten und Strategien der Bundeswehr im Bereich der hybriden Kriegsführung. Aufgrund der großen Resonanz 2025 ist der Bonner IT-Dialog im Maritim Hotel Bonn in diesem Jahr auf zwei Tage verlängert und die Ausstellungsfläche auf über 50 Stände erweitert worden.

Von Gerd Portugall

Den kompletten Beitrag lesen Sie in Ausgabe 4/26 des HHK!

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