Zusammenarbeit ein Gewinn für die Ausbildung von Offizierinnen und Offizieren
Die Führungsakademie der Bundeswehr ist ab sofort Partnerin der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC). Beide Seiten haben am 15. Februar 2026 eine entsprechende Vereinbarung unterschrieben. Am Rande der Unterzeichnung im Hotel Bayerischer Hof in München sagte Konteradmiral Ralf Kuchler, Kommandeur der Führungsakademie: „Für uns ist es eine Ehre und Auszeichnung, aktiver Teil der weltweit renommierten Sicherheitskonferenz zu sein.“ Für die MSC unterschrieb deren stellvertretender Vorsitzender und Chief Executive Officer, Dr. Benedikt Franke.
Die Führungsakademie der Bundeswehr war mit ihrem Lehrgang Generalstabs-/ Admiralstabsdienst National (LGAN) 2024 bereits dieses Jahr in die MSC eingebunden. So beteiligte sich der LGAN 2024 an der Vorbereitung eines offiziellen, von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken eingeleiteten Side Events zum Thema „Conversation on NATO’s Article 5 and the Human Costs of War“. Zudem führten die Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmer mehrere Fachdiskussionen mit hochrangigen Expertinnen und Experten aus Militär, Wissenschaft und Wirtschaft.
Dr. Franke möchte die Kooperation mit der Führungsakademie fortsetzen und intensiveren. „Sie haben nicht nur den Fuß in der Tür zur MSC, Sie sind schon durchgegangen“, sagte Dr. Franke mit Blick auf die erste Teilnahme eines LGAN. Der Lehrgang selbst kam zu einem durchweg positiven Fazit: „Die Möglichkeit, sich auf der MSC derart frei bewegen zu können, ist sehr wahrscheinlich eine ‚once in a lifetime‘-Erfahrung.“ Besonders hervorgehoben wurde der direkte Austausch mit ukrainischen Frontsoldaten, mit Chiefs of Defence sowie Sicherheitsexpertinnen und -experten. Die Teilnahme an der MSC stellt damit ein außerordentlich gewinnbringendes Investment in die Entwicklung künftiger militärischer Spitzenführungskräfte dar. Ziel ist es, die Zusammenarbeit mit der MSC zu vertiefen und durch die jährliche Teilnahme des LGAN zu verstetigen.
Mit der Delegation der Führungsakademie waren auch zwei Vertreter des German Institute for Defence and Strategic Studies (GIDS) vor Ort: Oberst i.G. Oliver Hüttel, Direktor des GIDS, eruierte Möglichkeiten zur Einbindung seiner Forscher in die MSC. Major Ronny von Gülich-Thurow, wissenschaftlicher Mitarbeiter, verstärkte das 16-köpfige LGAN-Projektteam um Major Dr. Monika Rausch und verantwortete die Organisation rund um das Ukraine-Haus.
Führungsakademie der Bundeswehr

