Verteidigungsminister Pistorius besucht Innovationslabor in Erding

Verteidigungsminister Boris Pistorius lässt sich bei seinem Besuch in Innovationslabor aktuelle Forschungsprojekte vorstellen. (Foto © Bundeswehr /Dirk Bannert)
Verteidigungsminister Boris Pistorius lässt sich bei seinem Besuch in Innovationslabor aktuelle Forschungsprojekte vorstellen. (Foto © Bundeswehr /Dirk Bannert)

Gestern hat der Bundesminister der Verteidigung Boris Pistorius das Innovationslabor (InnoLab) System Soldat in Erding besucht. Hier dreht sich seit seiner Eröffnung in 2022 alles um die Technologie im Umfeld der Soldatin und des Soldaten. Forschungsgruppen beschäftigten sich u.a. mit unbemannten Systemen, dem Einsatz von KI oder der Digitalisierung von Bekleidung.

„Wir sehen jeden Tag in der Ukraine, wie moderne Technologien das heutige Kriegsbild beeinflussen. Aber wir müssen auch bei den neuen Technologien nicht nur Schritthalten, unser Anspruch muss sein ‚vor der Welle‘ zu sein“, betonte Pistorius. Der Minister nutzte die Gelegenheit, um sich persönlich ein Bild von den Fortschritten in diesen Bereich zu machen. „Hier wird für die Innovationsfähigkeit der Bundeswehr Pionierarbeit geleistet. Bei meinem Besuch heute konnte ich den hier vorherrschenden Spirit richtig spüren. Neue Technologien werden hier unmittelbar erprobt und – das ist besonders – gemeinsam mit der Truppe validiert.“

Außerdem kündigte der Verteidigungsminister den Aufbau eines Innovationszentrum Bundeswehr (InnoZBw) im Bereich des Beschaffungsamtes an, welches noch in diesem Jahr aus dem InnoLab hervorgehen werde. Das zukünftige InnoZBw soll Schnittstelle zwischen Start-ups, der zivilen Forschungs- und Industrielandschaft und der Bundeswehr sein. „Wir wollen innovative Technologien damit schnell in der Truppe nutzbar machen. Denn Geschwindigkeit, das ist was im Innovationsbereich zählt“, stellte Pistorius heraus.

„Kluge Köpfe, frische Ideen, Wettbewerb und die Erfahrung der Nutzer, das sind die Zutaten die unsere Zusammenarbeit hier zum Erfolg bringen wird – für neue und innovative Fähigkeiten der Truppe und die Stärkung unserer Verteidigung.“

Quelle: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr

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