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Weltpremiere auf der DSEI 2019 – FFG zeigt erstmalig Boxer-Bergemodul

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Flensburg, 04. September 2019 – Die diesjährige DSEI hält für Besucher wieder viele wehrtechnische Innovationen bereit. Eine der spektakulärsten wird die erstmalige öffentliche Präsentation des neuen Bergemoduls für den GTK Boxer am Stand der FFG Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft mbH (FFG). Das neue Modul für das unter anderem in der Bundeswehr eingeführte gepanzerte Radfahrzeug schließt eine Fähigkeitslücke in der Flotte mehrerer Nationen.

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 Das neue Boxer-Bergemodul schließt eine Fähigkeitslücke. (Foto ©FFG)

Bisher existierten für den Boxer bereits Transport-, Sanitäts-, Schützen- oder sogar Artilleriemodule, doch ein vollwertiger Kran-/Bergerüstsatz war nicht verfügbar. Das ändert FFG nun grundlegend mit einem durchdachten System, das bei 13 t Eigengewicht in der Lage ist, bis zu 20 t zu heben oder mittels einer Spillwinde zu ziehen. Das neue Modul kann außerdem per Hydraulik vom Fahrzeug abgekoppelt werden und dank eigener Batterieversorgung teilautonom arbeiten. Die Bedienung wird von einer 2-köpfigen Besatzung ausgeführt, die unterstützt von einer speziellen Software über Touchscreens die Arbeiten überwacht. Bei der allgemeinen Bordausstattung wie ABC-Anlage, Heizung etc. bediente sich FFG der bisher beim Boxer eingeführten Komponenten, um eine größtmögliche logistische Gleichheit zu erreichen.

Doch auch das bereits bekannte G5 Führungsfahrzeug hat ein Upgrade erfahren und wird im Rahmen der DSEI in einer neuen Version vorgestellt. Dem deutschen Heeres-Vorhaben „Digitalisierung landbasierter Operationen“ (D-LBO) folgend, zeigt die FFG zusammen mit ihren Projekt-Partnern, dass es bereits heute Produkte und Lösungen gibt, die sich in eine vorgegebene Systemarchitektur einsatzspezifisch und modular einbetten lassen und die gleichzeitig noch ein hohes Maß an Einsatztauglichkeit, Funktionalität und Effizienz im Wirkverbund bieten.

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Der Innenraum des G5 vermittelt einen Eindruck des Digitalisierungsgrades: Er ist „D-LBO-ready . (Foto ©FFG)

Unter Berücksichtigung aktueller Forderungen nach der Verwendung standardisierter Rüstsätze, hat die FFG mit ihren Projekt-Partnern eine Reihe von innovativen Konzepten auf Grundlage des G5-Fahrzeugsystems erarbeitet. Diese münden in einem anpassungsfähigen Führungsfahrzeug für den Einsatz als mobiler Brigade- oder Batallionsgefechtsstand, wie es nicht nur die D-LBO vorsieht, sondern auch z.B. das norwegische Programm MIME oder das holländische FOXTROTT.

Die Schlüsselelemente dieser neuartigen Systemarchitektur sind ein modulares Rüstsatzsystem zur Aufnahme von Kommunikations- und IT-Ausstattung, ein transparentes Kommunikationsmanagementsystem, ein Lageführungssystem mit Virtual- und Augmented-Reality-Elementen sowie eine Auswahl von Kommunikationselementen, die die Einbindung abgesetzter Einheiten bis hin zu Reach-Back-Verbindungen mittels SatCom-on-the-Move beinhalten.

Weitere Informationen unter www.ffg-flensburg.de.

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