Frühjahrssymposium des Förderkreis Deutsches Heer e.V. mit der MBDA Deutschland GmbH in Schrobenhausen
Beim diesjährigen Frühjahrssymposium war der Förderkreis Deutsches Heer e.V. (FKH) vom 22. bis 23. April zu Gast bei MBDA in Schrobenhausen. FKH-Präsident Generalmajor a.D. Michael A. Hochwart eröffnete die Veranstaltung und führte als Moderator durch das Programm. Für das gastgebende Mitgliedsunternehmen begrüßte Guido Brendler, Mitglied der Geschäftsführung von MBDA, die Teilnehmer.
Beim diesjährigen Frühjahrssymposium war der Förderkreis Deutsches Heer e.V. (FKH) vom 22. bis 23. April zu Gast bei MBDA in Schrobenhausen. FKH-Präsident Generalmajor a.D. Michael A. Hochwart eröffnete die Veranstaltung und führte als Moderator durch das Programm. Für das gastgebende Mitgliedsunternehmen begrüßte Guido Brendler, Mitglied der Geschäftsführung von MBDA, die Teilnehmer. In seiner Eröffnung charakterisierte Generalmajor a.D. Hochwart die aktuelle Lage bei der Aufrüstung der Streitkräfte mit den Worten: „Früher hatten wir viel Zeit und wenig Geld – heute ist es umgekehrt.“ Mit dem lateinischen Sprichwort „Si vis pacem, para bellum“ (Wenn du Frieden willst, bereite den Krieg vor) unterstrich er die Bedeutung zentraler Fähigkeitsbereiche wie des Schutzes gegen Bedrohungen aus dem bodennahen Luftraum sowie der indirekten Feuerunterstützung.
Zugleich dankte er dem Gastgeber MBDA sowie Guido Brendler für die Unterstützung bei Organisation und Durchführung der Veranstaltung und für die Einblicke in das Unternehmen. Guido Brendler betonte seinerseits die Bedeutung der Integration einzelner Fähigkeiten in ein funktionales Gesamtsystem. Dafür sei eine noch engere Zusammenarbeit mit der Truppe erforderlich.
Im Rahmen einer Besichtigung der Entwicklungsund Fertigungsanlagen in Schrobenhausen erhielten die Teilnehmer Einblicke in aktuelle technologische Entwicklungen. Vorgestellt wurden unter anderem laserbasierte Drohnenabwehrsysteme, Test- und Versuchsanlagen für Hochleistungssuchköpfe sowie modernisierte Sperrsysteme wie die Panzerabwehrrichtmine 2.
Den drei zentralen Keynotes aus dem Bundesministerium der Verteidigung, dem Kommando Heer und dem Planungsamt der Bundeswehr folgten zahlreiche Fachvorträge der Mitgliedsunternehmen des FKH. Im Mittelpunkt standen Themen wie weitreichende Feuerunterstützung, Manned-Unmanned Teaming als Wirkmultiplikator, die Wirkung moderner Handwaffen, Panzerabwehrfähigkeiten sowie aktive Schutzsysteme und unbemannte Systeme, deren Bedeutung auf dem Gefechtsfeld kontinuierlich zunimmt.
Ministerialdirigent Eckart Meyer-Höper, stellvertretender Abteilungsleiter Innovation und Cyber im Bundesministerium der Verteidigung, skizzierte in seiner Keynote den Weg zur Ertüchtigung der Streitkräfte für die Landes- und Bündnisverteidigung. Entscheidend sei die Synchronisierung aller Planungskategorien, Personal, Material und Infrastruktur, um die angestrebte Vollausstattung und Einsatzbereitschaft bis 2029 zu erreichen. Der Fokus reiche dabei über sämtliche Dimensionen hinweg bis in den Weltraum und umfasse zudem Künstliche Intelligenz sowie Software-Defined Defence.