INLEAP Photonics bringt seine Expertise im Bereich Lasereffektoren und Lasersicherheit ein
Hannover, 23. Juni 2026 – Im Auftrag des BMVg führt INLEAP Photonics als Projektleitung eine Projektstudie zur „Risikobewertung von Kurzzeit-Emissionen im Kontext des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG)“ gemeinsam mit dem Laser Zentrum Hannover e.V., der BG ETEM und der AGIMUS GmbH durch. Untersucht werden die technischen, organisatorischen und rechtlichen Voraussetzungen für den Einsatz laserbasierter Technologien auf bundeswehreigenen Anlagen im Inland.
Laserbasierte Technologien gewinnen in unterschiedlichen sicherheitsrelevanten Anwendungsfeldern an Bedeutung, darunter Überwachung, Abwehr, Zugangssicherung und industrielle Sicherheit. Voraussetzung für ihren verantwortungsvollen Einsatz ist jedoch eine wissenschaftlich fundierte Bewertung möglicher Auswirkungen auf Mensch und Umwelt: Laser erzeugen extrem starkes, gebündeltes Licht, das insbesondere im nicht augensicheren Betrieb den menschlichen Sehnerv irreversibel schädigen kann. Die Projektstudie soll hierzu einen methodischen Beitrag leisten und eine Grundlage für die Erprobung und perspektivische Nutzung solcher Technologien im Einklang mit dem Bundes-Immissionsschutzgesetz schaffen.
Wissenschaftliche Grundlage für den sicheren Einsatz laserbasierter Technologien
Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen probabilistische Methoden zur Bewertung potenzieller Risiken durch kurzzeitige, gesundheitsschädliche Laser-Emissionen im Rahmen des Immissionsschutzes. Ziel ist es, Eintrittswahrscheinlichkeiten entsprechender Ereignisse systematisch zu analysieren und auf dieser Grundlage ein belastbares Sicherheitskonzept zu entwickeln.
INLEAP Photonics bringt seine Expertise im Bereich ultraschneller, augensicherer und hochpräziser Laserstrahllenksysteme sowie Maschinen- und Lasersicherheit in die Studie ein. Das Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrung in der Entwicklung und industriellen Erprobung leistungsfähiger Lasersystemtechnik und arbeitet derzeit an sicherheitsrelevanten Anwendungen.
„Laserbasierte Technologien entfalten ihr Potenzial nur dann, wenn Sicherheit und regulatorische Anforderungen von Anfang an mit bedacht werden“, sagt Dr.-Ing. Marius Lammers, Gründer und CEO von INLEAP Photonics. „Mit unserer technologischen Expertise leisten wir einen Beitrag dazu, Risiken hinsichtlich Laser-Immissionen kontrollierbar zu machen und eine fundierte Grundlage für zukünftige Anwendungen zu schaffen.“
Wie relevant laserbasierte Technologien für sicherheitsrelevante Anwendungen inzwischen sind, zeigte sich jüngst auf der ILA Berlin: Am Stand von STARK Defence konnte sich Nils Hilmer, Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung und Auftraggeber der Projektstudie, ein unmittelbares Bild von den Einsatzmöglichkeiten laserbasierter C-UAS-Technologien machen und betätigte bei einer Live-Demonstration selbst den von INLEAP Photonics eigens entwickelten Effektor und wehrte so innerhalb weniger Sekunden eine Drohne ab. Die Demonstration verdeutlichte das Potenzial laserbasierter Technologien in entsprechenden Szenarien und zugleich die Bedeutung belastbarer Bewertungs- und Sicherheitsgrundlagen für ihren möglichen Einsatz.
Die Ergebnisse der Studie sollen in ein strukturiertes Sicherheitskonzept überführt werden, das die Rahmenbedingungen für Tests und zukünftige Anwendungen laserbasierter Technologien im Einklang mit geltendem Recht definiert.