Studie zu KI-Souveränität im Verteidigungskontext veröffentlicht

(Foto: Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr)
(Foto: Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr)

Die auf OpenHSU veröffentlichte Studie „KI-Souveränität der Bundesrepublik Deutschland – Schwerpunkt Verteidigung“ ist im Umfeld der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg und der Universität der Bundeswehr München entstanden. An der Erarbeitung waren zudem Expertinnen und Experten aus dem verteidigungsnahen Forschungs- und Technologieumfeld beteiligt, darunter die Fraunhofer-Institute FKIE und IOSB sowie die BWI GmbH. Auch Perspektiven aus dem Bundesministerium der Verteidigung flossen über beteiligte Personen in die Studie ein.

Die Studie richtet den Blick auf die Frage, wie Deutschland seine technologische Handlungsfähigkeit im Bereich Künstliche Intelligenz im sicherheits- und verteidigungsrelevanten Kontext stärken kann. Im Zentrum steht die strategische Bedeutung von KI für die zukünftige Fähigkeitsentwicklung, Entscheidungsunterstützung und technologische Souveränität im Verteidigungssektor.

Die Untersuchung betrachtet insbesondere die Handlungsfelder Hardware, Software, Personal und KI-Modelle. Dabei werden zentrale Voraussetzungen für eine souveräne Nutzung von KI analysiert: von leistungsfähiger Recheninfrastruktur und vertrauenswürdigen Software-Ökosystemen über den Aufbau eigener Kompetenzen bis hin zur Verfügbarkeit, Anpassbarkeit und Kontrolle leistungsfähiger KI-Modelle.

Ziel der Studie ist es, konkrete Ansatzpunkte und Handlungsempfehlungen aufzuzeigen, mit denen die Bundesrepublik Deutschland ihre KI-Kompetenzen im Verteidigungskontext systematisch ausbauen und Abhängigkeiten in sicherheitsrelevanten Schlüsselbereichen reduzieren kann. Damit leistet die Studie einen Beitrag zur aktuellen Debatte über technologische Unabhängigkeit, digitale Souveränität und sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit.

Die Studie ist auf OpenHSU abrufbar

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