Musikfest der Bundeswehr 2026 begeistert in Düsseldorf

Rund 600 Mitwirkende sorgten für ein abwechslungsreiches Programm beim Musikfest der Bundeswehr in Düsseldorf.
Rund 600 Mitwirkende sorgten für ein abwechslungsreiches Programm beim Musikfest der Bundeswehr in Düsseldorf. (Foto: Konzertfotografie/Kay-Uwe Fischer)

Mitreißender Sound, höchste Präzision und internationale Militärmusik: Das Musikfest der Bundeswehr hat am Samstag vergangener Woche den PSD Bank Dome in Düsseldorf erneut in eine imposante Arena der Militärmusik verwandelt. Rund 600 Mitwirkende sorgten für ein abwechslungsreiches Programm und ein emotionales Finale. Das Stabsmusikkorps, die Big Band und das Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr, das Luftwaffenmusikkorps Erfurt und das Marinemusikkorps Kiel präsentierten die ganze musikalische Vielfalt des Militärmusikdienstes.

Internationale Spitzenformationen ergänzten das Programm. So beeindruckte das US Air Force Honor Guard Drill Team mit meisterhafter Exerzierkunst, während The Band of His Majesty’s Royal Marines aus Großbritannien britische Tradition auf höchstem Niveau präsentierte. Für einen besonderen emotionalen Moment sorgte Shonagh Duncan vom Royal Edinburgh Military Tattoo. Mit ihrem Dudelsack gewann sie das Publikum unmittelbar für sich. Im gemeinsamen Finale standen alle teilnehmenden Formationen schließlich gemeinsam auf der großen Bühne. Die Gesamtleitung des Musikfestes lag bei Oberst Christoph Scheibling, Leiter des Militärmusikdienstes der Bundeswehr.

Musikfest feiert nächstes Jahr Premiere in Dresden

Inhaltlich stand das Musikfest in diesem Jahr insbesondere im Zeichen des „neuen Wehrdienstes“. Die Militärmusik präsentierte sich dabei als zeitgemäßer Botschafter der Bundeswehr und als Bindeglied zwischen Streitkräften und Gesellschaft. Ein zentraler Aspekt war die Zweitrolle der Militärmusikerinnen und Militärmusiker. Denn neben ihrem musikalischen Auftrag haben sie im Kriegs- oder Bündnisfall eine weitere wichtige Aufgabe: Sie unterstützen mit wichtigen Aufgaben den Sanitätsdienst. Dann heißt es: „Hände an die Trage statt an das Instrument.“ Der Slogan „Sound and Service“ bringt diese Aufgabenkombination und das Selbstverständnis auf den Punkt.

Im gemeinsamen Finale standen alle teilnehmenden Formationen gemeinsam auf der großen Bühne.
Im gemeinsamen Finale standen alle teilnehmenden Formationen gemeinsam auf der großen Bühne. (Foto: Konzertfotografie/Kay-Uwe Fischer)

Nach der erfolgreichen Veranstaltung in Düsseldorf richtet sich der Blick bereits auf das kommende Jahr: 2027 feiert das Musikfest der Bundeswehr Premiere in Dresden. Auch kommunikativ geht der Militärmusikdienst neue Wege. Seit Sonntag ist der neue Instagram-Kanal „Militärmusik der Bundeswehr“ online. Der Kanal bietet künftig aktuelle Informationen, Eindrücke von Veranstaltungen, Einblicke hinter die Kulissen und persönliche Geschichten rund um die Musikerinnen und Musiker der Bundeswehr.

„Wir wollen zeigen, was hinter der Musik steckt: die Menschen, ihre Leidenschaft und den soldatischen Auftrag, der unseren Militärmusikdienst ausmacht“, sagt Oberst Scheibling. „Mit unserem neuen Instagram-Kanal bringen wir diese Geschichten dorthin, wo schon so viele, insbesondere junge Menschen unterwegs sind – authentisch, direkt und nah an den Musikerinnen und Musikern.“ Damit ist die Militärmusik der Bundeswehr ab sofort auch auf Instagram erlebbar.

Redaktion/sab

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