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Airbus Defense and Space, Inc. liefert weitere TRS-4D-AESA-Radare für die LCS-Schiffe der Freedom-Klasse

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Herndon/Ulm, 10. November 2016 – Airbus Defense and Space, Inc. liefert zusammen mit ihrem Schwesterunternehmen Airbus DS Electronics and Border Security GmbH Schiffsradare vom Typ TRS-4D für die LCS-Schiffe (Littoral Combat Ships) der US Navy über den für die Freedom-Klasse verpflichteten Hauptauftragnehmer Lockheed Martin. Erst vor kurzem wurde die Werksabnahme des für das LCS 21 vorgesehenen Radars durchgeführt. Es soll nach der bereits geplanten TRS-4D-Installation auf dem LCS 17 und dem LCS 19 eingerüstet werden.

Für die LCS-Schiffe ist das TRS-4D mit einer rotierenden AESA-Antenne mit elektronischer Strahlschwenkung vorgesehen, während das Radar in die deutschen F125-Fregatten derzeit mit einer feststehenden Antenne eingerüstet wird. Es kombiniert die mechanische und die elektronische Azimutabtastung, so dass Ziele sehr schnell detektiert werden können. Die LCS-Schiffe werden bereits seit Programmbeginn mit Radaren von Airbus Defense and Space ausgerüstet, die Schiffe 1 bis 15 der Freedom-Klasse noch mit dem Vorgänger des TRS-4D, dem Radar AN/SPS-75.

Das TRS-4D eignet sich dank seiner technischen Merkmale ausgezeichnet für die vorgesehenen Einsatzszenarien der LCS-Schiffe und kann darüber hinaus auch für den Einsatz auf Fregatten weiterentwickelt werden. Die AESA-Technologie des Radars ermöglicht dank einer höheren Empfindlichkeit eine präzisere Ortung kleinerer Objekte und ebenso eine schnellere Erstellung der Tracks, so dass der LCS-Besatzung mehr Zeit bleibt, auf aktuelle Bedrohungen zu reagieren, und unterstützt zudem die modernen Waffensysteme.

Dank der Tatsache, dass das Radar durch den Kunden programmiert werden kann, lassen sich über die Software Änderungen an seinen Eigenschaften vornehmen. Dadurch ist es möglich, das Radar an die sich im Laufe der Schiffsnutzungsdauer ändernden Bedrohungen anzupassen. Die Programmierbarkeit des TRS-4D leistet zudem einen Beitrag, die LCS im Laufe ihrer Nutzungsdauer weiterzuentwickeln und kostengünstig an die operativen Anforderungen sowie die voraussichtliche Einsatzumgebung anzupassen.

„Die Topleistung der AESA-Technologie sorgt dafür, dass das TRS-4D-Radar die Weiterentwicklung des LCS zur Fregatte unterstützt, für die heutigen und künftigen Bedrohungen gewappnet ist und sich schnell auf neue Einsatzanforderungen der Schiffe ausrichten lässt.“ sagte Mike Cosentino, President von Airbus Defense and Space, Inc.

Durch die Kombination verschiedener Merkmale in einem einzigen Radar trägt das TRS-4D mit dazu bei, die LCS-Schiffe zu einer kostengünstigen Lösung zu machen. Durch den Einsatz der hochmodernen AESA-Technologie kann das multimodale 3-D-Marineradar TRS-4D für Überwachung, Zielerfassung, Selbstschutz, Feuerleitung und Flugführung eingesetzt werden. Es ortet und verfolgt alle Arten von Zielen auf dem Wasser und in der Luft und entlastet so die Besatzung. Die Tatsache, dass das TRS-4D keine rotierende sondern eine feststehende Antenne besitzt, gewährleistet niedrige Wartungskosten und leistet dadurch einen weiteren Beitrag zur Senkung der gesamten LCS-Lebenszykluskosten.

LCS sind schnelle und wendige Überwasser-Kampfschiffe für den weltweiten Einsatz in stark befahrenen küstennahen Regionen. Dank einer innovativen modularen Auslegung sind sie umrüstbar für die Oberflächen-Seezielbekämpfung, die U-Boot-Bekämpfung und bald auch für die Minenabwehr. Damit lassen sie sich im Laufe ihrer Lebensdauer an sich verändernde Bedrohungen und Szenarien anpassen.

Airbus Defense and Space Inc. lieferte für das LCS-Programm alle acht AN/SPS-75-Radare innerhalb der vereinbarten Fristen und Kosten und wird diesem hohen Standard auch beim TRS-4D gerecht: alle drei TRS-4D-Systeme wurden zeit- und kostengerecht ausgeliefert.

© www.airbusdefenceandspace.com

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