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„Der Chinook ist Ready Now!“

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Im Interview mit dem Hardthöhenkurier berichtet Michael Hostetter, Vice President Boeing Defence Deutschland, über den aktuellen Stand der Beschaffung und die Planungen für die
Einführung und den Betrieb der H-47F Chinook.

Sehr geehrter Herr Hostetter, warum ist der Chinook für Deutschland die beste Wahl als künftiger Schwerer Transporthubschrauber? Der Chinook ist ein moderner Hubschrauber mit State of the Art Technologie. Der Chinook ist marktverfügbar, verlässlich und bezahlbar! Er hat sich bewährt: Anytime – Anywhere. Und er ist definitiv das Angebot mit dem geringsten Risiko. Der Chinook wird von 20 Nationen genutzt. Insgesamt sind heute mehr als 1.000 Maschinen im Einsatz, eine absolute Erfolgsgeschichte. Derzeit wird der H-47 bereits von acht NATO-Staaten eingesetzt: den Niederlanden, Italien, Griechenland, Spanien, der Türkei, dem Vereinigten Königreich, den USA und Kanada. Dadurch bietet er Deutschland ein hohes Maß an Interoperabilität wie bei keinem anderen Hubschrauber. Der Chinook hat seine einzigartigen Fähigkeiten und seine Einsatzbereitschaft in verschiedenen Einsatzgebieten unter Beweis gestellt und eine Vielzahl verschiedenartiger Missionsanforderungen erfüllt, darunter Luftbetankung, MedEvac, Truppentransport, Such- und Rettungseinsätze, humanitäre Hilfe und Katastrophenhilfe sowie Sondereinsätze. Er ist kostengünstig wie kein anderer Hubschrauber dieser Größe: Eine Flugstunde kostet weniger als 10.000 US-Dollar. Ein bezahlbarer und leistungsfähiger Hubschrauber. Der Chinook ist Ready Now!

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Michael Hostetter (re.) stellte sich den Fragen von Burghard Lindhorst. (Foto ©Hardthöhenkurier)

Die Hubschrauber werden im sogenannten Foreign Military Sales-Verfahren beschafft. Wie ist da der derzeitige Stand? Der derzeitige Stand in diesem Beschaffungsverfahren zwischen den beiden Regierungen ist der, dass wir auf die sogenannte Congressional Notification warten. Das US Department of Defense hat den US Congress über die Absicht zu informieren, 60 Chinook plus zusätzliche Ausrüstung und Ausstattung an Deutschland zu verkaufen. Dem muss der Congress zustimmen. Ist dies erfolgt, kann das US DoD einen sogenannten Letter of Offer and Acceptance (LOA) an die deutsche Bundesregierung senden, sodass diese ihre internen Bewilligungsprozesse weiter fortsetzen und das Einverständnis des Bundestages einholen kann. Wenn das Angebot angenommen wird, beauftragt die US-Regierung Boeing, Honeywell und Collins mit der Herstellung der Hubschrauber. Momentan warten wir also auf die Übersendung der Congressional Notification an den US Congress.  

Das komplette Interview lesen Sie hier!

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