ESAS: Elektromagnetische Störfestigkeit autonomer Systeme

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Im Projekt ESAS kooperieren Professuren der HSU/UniBw H mit der Robert Bosch GmbH und dem Wehrwissenschaftlichen Institut für Schutztechnologien– ABC-Schutz.

Autonomes Fahren und Elektromobilität sind entscheidend für die Konkurrenzfähigkeit der Automobilindustrie. Beide Trends erfordern grundlegende Fortschritte bei der Sicherstellung der Elektromagnetischen Verträglichkeit, insbesondere der Störfestigkeit gegen systemeigene und externe und auch absichtlich erzeugte elektromagnetische Störungen. Die Relevanz von autonomen Systemen auch für die Verteidigung wird durch die Entwicklungen im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine deutlich.

Elektromagnetische Störfestigkeit 

Die Störfestigkeit von Systemen gegenüber elektromagnetischen Störungen ist neben der Begrenzung ihrer eigenen Störaussendung Grundvoraussetzung für die Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV), die ein störungsfreies Miteinander von verschiedenen Systemen sicherstellt. Bei autonomen Systemen ist die Störfestigkeit von besonderer Bedeutung: Während ein gestörter Autoradio-Empfang notfalls verschmerzt werden kann, kann die Störung eines Steuergeräts für ein autonomes Fahrzeug zu schwerwiegenden Folgen führen. Wehrtechnische Systeme müssen auch vor absichtlichen Störungen (Intended Electromagnetic Inferference, IEMI) geschützt werden, denn diese könnten zu ihrer Bekämpfung genutzt werden. Ein schon im Kalten Krieg befürchtetes Szenario ist der Nukleare Elektromagnetische Puls (NEMP), gegen den Wehrmaterial seitdem mit großem Aufwand gehärtet wird. In diesem Kontext werden im Projekt ESAS folgende Aufgabenstellungen bearbeitet.

Den kompletten Artikel lesen Sie in Ausgabe 6/25 des HHK!

Von Prof. Dr.-Ing. Stefan Dickmann (Projektleiter ESAS), Prof. Dr. Klaus F. Hoffmann,
Prof. Dr. Marcus Stiemer, Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg

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