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 Feierlicher Appell zur Indienststellung des Heimatschutzregiments 2

Abschreiten der Front: Ministerpräsident Hendrik Wüst, Generalmajor Andreas Henne, Stellvertreter des Befehlshabers des Territorialen Führungskommandos und Brigadegeneral Hans-Dieter Müller, Kommandeur des Landeskommandos Nordrhein-Westfalen, schreiten die Front ab.
Foto Bundeswehr
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Ministerpräsident Hendrik Wüst zu Gast bei der Indienststellung

Rund 250 Soldatinnen und Soldaten traten beim feierlichen Appell zur Indienststellung des Heimatschutzregiments 2 in der Lützow-Kaserne in Münster an. Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Münsterland kann Bundeswehr“. Mit dem Appell ging auch die Herbstübung Agiles Ross zu Ende

Für die rund 60 Heimatschutzkräfte war es ein mehr als gelungener Abschluss der Herbstübung Agiles Ross. Mit einem feierlichen Appel wurde das Heimatschutzregiment 2 in der Lützow-Kaserne in Münster in Dienst gestellt und ein offizieller Verband der Bundeswehr. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst – selbst gebürtiger Münsterländer – betonte in seiner Rede die Bedeutung des Heimatschutzes: „Heimat ist uns lieb und teuer.“ Aber es sei nicht selbstverständlich, in so einer Heimat zu leben. Wüst: „Landes- und Bündnisverteidigung müssen wieder im Mittelpunkt stehen. Die Bundeswehr muss einsatzbereit sein. Für mehr Sicherheit im Ernstfall, auch hier bei uns.“

Das Heimatschutzregiment 2 ist in Dienst gestellt

Brigadegeneral Hans-Dieter Müller begrüßte die Soldatinnen und Soldaten sowie die Gäste mit den Worten: „Heute können Sie einem Meilenstein der Zeitenwende und der Neuausrichtung nationaler Sicherheit und Risikovorsorge beiwohnen.“ Der Fokus liegt auf der Landes- und Bündnisverteidigung. Brigadegeneral Müller: „Landes- und Bundesverteidigung bedeutet im Kern den Schutz unserer Heimat, sei es vor einer unmittelbaren Bedrohung durch einen externen Aggressor, bei Katastrophenfällen oder der Unterstützung unserer Verbündeten im Rahmen der NATO.“

Um das Heimatschutzregiment in Dienst zu stellen, enthüllte Generalmajor Andreas Henne, Stellvertreter des Befehlshabers des Territorialen Führungskommandos, mit Brigadegeneral Hans-Dieter Müller, Kommandeur des Landeskommandos Nordrhein-Westfalen, die Truppenfahne. Mit dem Anhängen des Fahnenbandes des Territoriales Führungskommandos der Bundeswehr war das Heimatschutzregiment 2 offiziell in Dienst gestellt.

Anschließend übergab Brigadegeneral Müller die Truppenfahne an den an den Kommandeur des Heimatschutzregiments 2, Oberst Jens Teichmann. Rund 500 Reservistinnen und Reservisten sind bereits im Heimatschutzregiment beordert.

Münsterland kann Bundeswehr

Warum das Heimatschutzregiment 2 seine militärische Heimat in Münster hat? Hier gibt es die erforderliche Infrastruktur und Ausrüstung für die Ausbildung der Heimatschutzkräfte. Gerade fand im Vorfeld der Indienststellung die Herbstübung Agiles Ross statt. Zehn Tage übten rund 60 Reservistinnen und Reservisten Gruppengefechtsschießen, Objektsicherung oder das Einrichten eines Checkpoints. Der Ministerpräsident zu dem Standort: „Die Stationierung des Heimatschutzregiments passt zum traditionsreichen Bundeswehrstandort Münster. Wir sind dankbar für die guten Beziehungen zur Bundeswehr. Münsterland kann Bundeswehr.“

Wertschätzung der Reserve

Neben Ministerpräsident Wüst war auch Generalleutnant Markus Laubenthal, stellvertretender Generalinspekteur der Bundeswehr, unter den Gästen. Beim anschließenden Empfang betonte auch er die große Bedeutung des Heimatschutzes. Der hohe Besuch war für die anwesenden Soldatinnen und Soldaten ein weiteres Zeichen für die Wertschätzung durch Politik und Bundeswehr. So auch für den 27-jährigen Hauptgefreiten Florian B., der gerade an der Herbstübung Agiles Ross teilnahm: „Ich will meinen Beitrag leisten. Demokratie muss verteidigt werden.“

Mit dem Ausmarsch der Truppenfahne wurde der feierliche Appell beendet. Auch die zehntägige Herbstübung Agiles Ross ist vorbei.

Quelle LKdo NW InfoA

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