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Fiat Professional auch 2012 Importeur Nr.1

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Interview mit Kaare Neergaard, Brand Country Manager in Deutschland von Fiat Professional

Fiat Professional, die Transportersparte der Fiat Group Automobiles, geht  mit  einer grundlegend modernisierten Modellpalette in das Modelljahr 2012. Damit soll unter anderem sichergestellt werden, dass man weiterhin Importeur Nr. 1 in Deutschland bleibt. Kürzlich wurden die neu überarbeiteten Modelle Fiat Ducato, Fiat Dobló Cargo und Fiat Scudo in Mainz vorgestellt. Darüber und über die Geschäftsentwicklung bei den leichten Nutzfahrzeugen im Geschäftsjahr 2011 sprach Kaare Neergaard, Brand Country Manager in Deutschland, mit HHK-Redakteur Karl-Hans Kuhl.

auto12HHK: Herr Neergard, Sie sind seit dem 1. März 2011 für die Transportersparte von Fiat Professional in Deutschland verantwortlich. Wo lagen Ihre Arbeitsschwerpunkte? Wie hat sich bislang die Gesamtentwicklung bei Fiat Professional in Deutschland bei den leichten Nutzfahrzeugen in 2011 dargestellt? Wie sieht Ihre Prognose für 2012 aus?
Neergaard:Pünktlich zu meinem Start in Deutschland haben wir bei Fiat Professional begonnen, die Modellpalette zu aktualisieren. Eine optimale Gelegenheit, mir einen Überblick über den deutschen Markt und vor allem unsere deutsche Handelsorganisation zu verschaffen. In Deutschland werden wir die Zulassungen im laufenden Jahr um rund 28% und den Marktanteil auf voraussichtlich 12% steigern und sind damit nicht nur der Importeur Nummer 1, sondern unangefochten die Nummer 3 im deutschen Markt. Im kommenden Jahr erwarten wir eine ähnliche Performance, vielleicht sogar noch ein wenig besser als in 2011. Unsere attraktive und moderne Modellpalette, unser mit rund 750 Servicestandorten flächendeckendes Servicenetz und das top ausgebildete und hoch motivierte Team von Fiat Professional lassen mich äußerst positiv in die Zukunft blicken.

 

HHK: Welche Bedeutung hat der grundlegend modernisierte Fiat Ducato für die Marke Fiat Professional? Was macht ihn hochwertiger? Gibt es neue umweltfreundliche Betriebssysteme? Hat der Ducato das Potential, neue Großkunden und Flottenkunden zu regenerieren?
Neergaard: Der Fiat Ducato war mit weltweit über 128.000 verkauften Einheiten im letzten Jahr der absolute Topseller von Fiat Professional. Moderne Euro5 Triebwerke sorgen im Vergleich zum Vorgänger nun für noch mehr Leistung bei gleichzeitig verringertem Verbrauch. Gemeinsam mit einem aufgewerteten Innenraum und umweltfreundlichen Technologien wie beispielweise der Start&Stopp Automatik, werden wir auch in Zukunft eine gewichtige Rolle im Transportermarkt spielen. Schließlich war Fiat Professional mit dem Ducato in seinen 30
Lebensjahren immer „einen Schritt voraus“.

HHK: Was zeichnet den neuen Fiat Dobló Cargo Work Up aus? Hat er das Potential neue Zielgruppen unter den gewerblichen Kunden zu gewinnen?
Neergaard: Die neue Version des Fiat Doblò Cargo, der Pritschenwagen Work Up, zeigt einmal mehr die kundenorientierte Produktpolitik von Fiat Professional. Der Doblò Cargo Work Up bietet mit seiner Nutzlast von einer Tonne bei einem Einstiegspreis von nur 17.750 Euro ein im Markt unvergleichbares Preis-/ Leistungsverhältnis. Im Vergleich zum Hauptmitbewerber kann der Doblò Cargo Work Up knapp 200 Kilogramm mehr Nutzlast bei ausstattungsbereinigt rund 9.000 Euro günstigerem Preis aufweisen. Ein Angebot, das besonders für Baubetriebe, Gärtnereien oder Kommunen interessant ist.

HHK: Welche Vorteile bietet der neue Fiat Dobló Cargo System?
Neergaard: Mit dem Fiat Doblò Cargo System ist es Fiat Professional gelungen,  drei Premiumanbieter unter  einen Hut zu bekommen. Fiat Professional, BOSCH Professional und Sortimo liefern mit dem Fiat Doblò Cargo System vor allem für Handwerker ein höchst attraktives Angebot, bei dem die Regalsysteme und Powertools immer serienmäßig an Bord sind.

HHK: Fiat Professional hat auch die Modellstruktur des Fiat Scudo überarbeitet. Wo liegen aus Ihrer Sicht die besonderen Stärken des Fiat Scudo? Mit welchen Ausstattungshighlights geht der überarbeitete Scudo an den Start? Welche Vorteile bietet das Topmodell Fiat Scudo MODULAR?
Neergaard: Die Stärke des Fiat Scudo liegt wie auch bei den übrigen Modellen von Fiat Professional in seiner Variantenvielfalt. So findet auch hier nahezu jeder gewerbliche Kunde das für ihn passende Angebot. Vom günstigen Kastenwagen bis zum High-End People Mover – immer in Verbindung mit modernsten Dieseltriebwerken – werden alle Wünsche und Anforderungen erfüllt. Besonders das neue Topmodell der Fiat Scudo Baureihe, der Fiat Scudo MUDULAR, sticht heraus. Eine Sortimo-Inneneinrichtung aus Laminatboden, Aluminiumschienen und wahlweise lederbezogenen Einzelsitzen setzt dabei Maßstäbe im Personentransport dieses Preissegments.

HHK: Fiat Professional will in 2012 verstärkt in das Flottenund Behördengeschäft einsteigen. Mit welchen Fahrzeugmodellen wollen Sie potentielle Kunden ansprechen? Wird es Sondermodelle und günstige Finanzierungsund Leasingangebote für Neuwagen geben?
Neergaard: Natürlich sind hier alle unsere Modelle im Spiel, vom Fiat Strada über den Fiat Fiorino, den Fiat Doblò Cargo, den Fiat Scudo bis hin zum Fiat Ducato. Grundsätzlich arbeiten wir an einem noch stärker auf den Kunden ausgerichteten Serviceangebot.

HHK: Besonders im Behördenbereich wird die Forderung nach besonders umweltfreundlichen Fahrzeugen  immer  lauter. Alternative Antriebe, wie Gas, Elektround Bio-Diesel werden verstärkt  nachgefragt. Wie reagiert  Fiat Professional auf Forderungen nach Ressourcenschonenden Fahrzeugen?
Neergaard: Traditionell sind wir in diesem Bereich gut aufgestellt. Wir bieten die Modelle Fiat Fiorino und Fiat Doblò Cargo bereits seit langem in einer Erdgasversion an und auch für den Fiat Ducato sind einige Varianten mit Erdgasantrieb erhältlich. Technologisch ist Fiat Professional auch in der Lage, eine Elektrooder Hybridversion anzubieten. Jedoch gibt es aktuell noch keine Nachfrage aus dem Handel.

HHK: Fiat Professional ist seit einigen Jahren Auftragnehmer der Bundeswehr-Fuhrpark Service. Wird sich Ihr Haus weiterhin an Ausschreibungen bei diesem großen Flottenbetreiber beteiligen? Welche Fahrzeuge kämen hierfür in Frage?
Neergaard: Selbstverständlich ist die Bundeswehr mit ihrem umfangreichen Fahrzeugbedarf für  Fiat Professional sehr interessant. Daher werden wir auch in Zukunft an Ausschreibungsverfahren der Bundeswehr teilnehmen. Welche Modelle von Fiat Professional dafür in Frage kommen, hängt vom Anforderungsprofil der Bundeswehr ab. Daher gebe ich diese Frage gerne an Sie zurück und frage Sie: „Welche Fahrzeuge kommen hierfür in Frage?“. Fiat Professional bietet jedenfalls aktuell die im Wettbewerb breiteste Modellpalette an leichten Nutzfahrzeugen und Minibussen an. Da sollte für jeden Bedarf das passende Fahrzeug dabei sein.

HHK: Herr  Neergard,  vielen  Dank  für  das informative Gespräch.

Autor: Karl-Hans Kuhl

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