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KMW Tech-Days: Der Einsatzverband Mittlere Kräfte als taktisches Kernelement

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Nachgefragt bei… Ralf Ketzel, CEO Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG

Der Hardthöhenkurier hatte die Gelegenheit, mit dem KMW-Geschäftsführer Ralf Ketzel vor Ort persönlich zu sprechen.

Herr Ketzel, was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Parameter für den Einsatz der Mittleren Kräfte der Bundeswehr? Ich glaube, dass die Präsentation, die das Heer vor Kurzem gezeigt hat, ausschlaggebend ist. Da geht es um die Verlegefähigkeit über Distanzen von 2.000  Kilometern. Mit anderen Worten: Eine Brigade soll künftig Gefechtsräume abdecken können, für die früher eine Division verantwortlich war. Wir reden also über etwa eine Verdreifachung des Gefechtsraumes. Daraus ergibt sich dann allerdings auch die Notwendigkeit einer Steigerung der Durchhaltefähigkeit über mehrere Wochen bis hin zum dauerhaften Einsatz. Die Verlegefähigkeit über eine große Distanz unterscheidet die Mittleren Kräfte dann auf der einen Seite deutlich von schweren Kräften. Auf der anderen Seite bieten wir – im Unterschied zu den leichten Kräften – die Fähigkeit der Mittleren Kräfte, über mehrere Wochen vor Ort zu bleiben.

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Ralf Ketzel (r.) im Gespräch mit Chefredakteur Michael Horst. (Foto © Horst)   

Welche wesentlichen Vorteile bieten die durch KMW und Ihrer Partner heute gezeigten Lösungsmöglichkeiten? Es gibt zwei Punkte, die wir deutlich unterstreichen wollen. Erstens: Mit dem System Boxer schaffen wir eine einheitliche Logistik und ein robustes, generelles Konzept, das alles bietet, was Mittlere Kräfte ausmacht. Dazu gehören die gute Verlegbarkeit und die Geländegängigkeit im Einsatzraum ebenso wie die logistische Gleichheit bei der Betreuung der Systeme im Einsatz. Der zweite Aspekt, den wir betonen möchten, ist die langjährige Erfahrung von KMW in der Panzertechnik beim Umgang mit den Themen Vernetzung und Digitalisierung. So haben wir unter anderem sehr erfolgreich Führungssysteme eingeführt. Wir haben uns auch an der Vernetzung von verschiedenen Truppengattungen beteiligt. In Ungarn vernetzen wir die Artillerie- und die Panzertruppe. Aktuell sehen Sie das in der Bundeswehr. Hier haben wir erfolgreich die komplexe Vernetzung vom Schützenpanzer Puma beim Führungssystem Infanterist der Zukunft (IdZ) und dem Kampfpanzer Leopard realisiert. KMW kann also eine Kompetenz, die gerade bei den hochmobilen Mittleren Kräften gefordert ist, bereits als Referenz vorzeigen.     

Das komplette Interview lesen Sie in der neuen Ausgabe des HHK!     

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