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Nachgefragt bei … Katrin Hahn, Chief Resources Officer der BWI GmbH

Die BWI veranstaltet jährlich die Industry Days, um mit der Industrie ins Gespräch zu kommen und über Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu informieren. (Foto ©BWI GmbH/Ilya Pusenkoff)
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Frau Hahn, die Umsetzung der „Zeitenwende“ ist in Deutschland nach wie vor ein riesiges Thema. Was kann die BWI GmbH hier beitragen? Die BWI ist ein elementarer Bestandteil der Zeitenwende. Als primärer Digitalisierungspartner der Bundeswehr sorgt sie für einen sicheren und zuverlässigen IT-Grundbetrieb. Dieser ist eine der Grundvoraussetzungen für die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr. Darüber hinaus trägt die BWI durch zahlreiche Digitalisierungsvorhaben dazu bei, die Führungsfähigkeit der Bundeswehr zu erhöhen und unterstützt sie dabei, sich den neuen Herausforderungen der aktuellen Situation zu stellen. Sei es durch die Erprobung neuer Technologien, die Weiterentwicklung bestehender Systeme oder die Beratung rund um das Thema IT im Rahmen verschiedener Großprojekte. Um diese Aufgabe stemmen zu können, brauchen wir zum einen gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zum anderen aber auch ein funktionierendes PartnerÖkosystem.

 

©BWI GmbH/Xandra Herdieckerhoff

Der Bedarf an Partnern findet sich ja auch in der Vergabe-Roadmap der BWI GmbH wieder. Sie planen, Aufträge von rund vier Milliarden Euro an die Wirtschaft zu vergeben. Warum sind für die BWI die angestrebten Partnerschaften so wichtig? Die Zeitenwende hat zu zahlreichen neuen Anforderungen an die Bundeswehr geführt. In der Folge muss auch die BWI als primärer Digitalisierungspartner der Bundeswehr ihre IT-Dienstleistungen entsprechend anpassen beziehungsweise erweitern. Der Beitrag der BWI liegt dabei unter anderem im Aufbau und Erhalt der notwendigen Fähigkeiten, auch zur Beurteilung und Anwendung von Schlüsseltechnologien wie KI, Quantencomputing, IT-Sicherheit, Blockchain/Distributed- Ledger-Technologie und Digitale Identitäten. Es ist aber utopisch, alle benötigten Skills und Services komplett selber inhouse bereitzustellen. Umso wichtiger ist es, über ein gut aufgestelltes Partner-Ökosystem zu verfügen, das uns bei den anstehenden Aufgaben unterstützt. Uns stehen dabei zahlreiche Modelle der Kooperation zur Verfügung, die unterschiedlich eng ausfallen können – vom inhaltlichen Austausch bis hin zur institutionellen Zusammenarbeit. Das Spektrum ist also weit gefasst und damit auch die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben. Für Kooperationen ist uns generell wichtig, dass ein Nutzen für alle beteiligten Partner entsteht, eine verbindliche und belastbare Zusammenarbeit etabliert wird und eine hohe Umsetzungsorientierung und gemeinsame Perspektiven sichergestellt werden.

Wie wichtig gut ausgebildetes Personal für die anstehenden Aufgaben ist, haben Sie ja bereits angesprochen. Der Fachkräftemangel, besonders im Bereich IT, stellt aber eine besondere Herausforderung dar. Wie sieht die Personallage in Ihrem Verantwortungsbereich aus? Auch die BWI steht vor der Herausforderung, wie viele andere Firmen, trotz Fachkräftemangel hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. Gerade im Bereich IT hat sich die Lage in den letzten Jahren noch mal verschärft, da die Digitalisierung in immer mehr Branchen eine besondere Bedeutung erlangt und sich diese auch im Bedarf an entsprechendem Personal niederschlägt. Trotz dieser Situation hat es die BWI geschafft, in den letzten Jahren deutlich zu wachsen, sodass wir heute über 7.000 Mitarbeitende an unseren 14 Großstandorten und in über 130 Liegenschaften haben.

Das komplette Interview lesen Sie in HHK 2/2024.

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