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Raytheons 360-Grad AESA-Radar absolviert mehr als 3.000 Betriebsstunden Angebot zur Leistungssteigerung der deutschen Patriot-Luftverteidigungssysteme

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Berlin, 27. Apri 2018 — Das von Raytheon finanzierte 360-Grad-fähige Galliumnitrid-basierte AESA-Radar erreicht mit mehr als 3.000 erfolgreich absolvierten Betriebsstunden einen wichtigen Meilenstein. Das Radar ist Teil von Raytheons Angebot zur Leistungssteigerung der deutschen Patriot®-Luftverteidigungssysteme. „Das Radar demonstriert die 360-Grad-Fähigkeit routinemäßig bei der Verfolgung von taktischen Zielen, wie zum Beispiel Kampfflugzeugen im Manöver, Drohnen und ballistischen Raketen“, sagt Tom Laliberty, Vice President für Integrated Air and Missile Defense bei Raytheon Integrated Defense Systems, am Rande der ILA Berlin Air Show.

Raytheon Radar klein

Für die Erprobung der 360-Grad-Fähigkeit ist die GaN-basierte AESA-Hauptradarantenne mit einer zweiten, nach hinten gerichteten, ebenfalls GaN-basierten AESA-Radarantenne verbunden. Wenn Ziele aus dem Sichtbereich der einen Radarantenne in den Bereich der anderen Antenne fliegen, tauschen beide Antennen die Zielinformationen reibungslos miteinander aus. Dabei werden mehrere Ziele gleichzeitig verfolgt und entsprechende Feuerleitinformationen gewonnen.

Die strategische Kooperationsvereinbarung von Rheinmetall und Raytheon sieht unter anderem für die Luftwaffe eine integrierte Lösung zur Luftverteidigung gegen alle Bedrohungslagen vor.
„Unser Partner Raytheon ist in der Lage diese Lösung schnell bereitzustellen. Damit kann Deutschland seine Streitkräfte vor jeglichen Bedrohungen aus der Luft schützen. Dies gilt auch, wenn nötig, für den bevorstehenden NATO-Einsatz im Baltikum im Jahr 2023“, sagt Harald Mannheim, Rheinmetalls Senior Vice President und Leiter des Bereichs Luftverteidigung in Deutschland.
Das von Raytheon finanzierte GaN-basiertes AESA-Radar wird mit dem „Integrated Air and Missile Defense Battle Command System“ (IBCS) und anderen offenen Systemarchitekturen kompatibel
sein. Die Kompatibilität mit dem aktuellen Patriot-Feuerleitstand bleibt erhalten. Dadurch wird die vollständige Interoperabilität mit den NATO-Systemen, wie dem deutschen SAMOC, gewährleistet. Über die Kooperationspartner
Rheinmetall und Raytheon sind seit Februar 2017 globale Partner. Beide Unternehmen arbeiten insbesondere in den Feldern Luftverteidigung, Kampffahrzeuge, Waffen und Munition, Cyber-Defence sowie im Bereich Simulation und Ausbildung eng zusammen. Mit der Kooperation adressieren die Partner sowohl die internationalen Märkte als auch auch Programme in ihren Heimatmärkten Deutschland und USA.
© www.rheinmetall-defence.com

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