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Rheinmetall stattet die Bundeswehr mit neuen Laser-Duellsimulatoren aus

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AGDUS 05 16Düsseldorf, 29. April 2016 – Die Rheinmetall AG hat einen wichtigen Beschaffungsauftrag der Bundeswehr im Wert von knapp unter 20 Millionen Euro gewonnen. Rheinmetall wird eine neue Generation von Ausbildungsgeräten für Schießübungen an das Gefechtsübungszentrum Heer (GÜZ) in der Altmark (Sachsen-Anhalt), eines der weltweit modernsten militärischen Übungszentren, ausliefern.

Das in der Bundeswehr unter dem Begriff AGDUS HdWa (Ausbildungsgerät Duellsimulator Handwaffen) geführte System der neuesten Generation, ein laser- und funkbasiertes Duellsimulationssystem für Gefechtsübungen, basiert auf der Rheinmetall LEGATUS Produktfamilie und ersetzt die rund zwanzig Jahre alten vorhandenen Bundeswehrsysteme der ersten Generation. Rheinmetall konnte mit seinem Angebot erneut überzeugen und sich im europaweiten Wettbewerb um die Beschaffung der AGDUS Handwaffen-Systeme der zweiten Generation durchsetzen. Der Rheinmetall-Geschäftsbereich Simulation und Training hat jetzt einen entsprechenden Vertrag mit dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr unterzeichnet und wird u.a. mehr als 2.000 Laser-Sendeeinheiten für Handwaffen und 1.500 dazugehörige „Zielausstattungen Soldat“ mit den entsprechenden Lasersensoren (AGDUS passiv Soldat) produzieren und liefern. Zukünftig können nun auch Handwaffen der Bundeswehr mit AGDUS in der Simulation im GÜZ genutzt werden, die bisher nicht mit solchen Systemen ausgestattet werden konnten. Das Übungsspektrum umfasst damit praktisch alle bei der Bundeswehr gängigen Handwaffen, von der Pistole über das Sturmgewehr, die Präzisionswaffen G28 und G82, die Maschinenpistole MP7, die Maschinengewehre MG4 und MG5 bis hin zur Granatpistole AG40 und beinhaltet ebenfalls Simulatoren für die Handgranate.

Die Bundeswehr setzt damit in der Ausbildung und im Training ihrer Soldaten weiterhin auf bewährte Qualität von Rheinmetall. Die Erfahrungswerte des Unternehmens in der Entwicklung von maßgeschneiderten Lösungen für simulationsgestütze Gefechtsübungen ermöglichen mit diesem Auftrag eine noch realitätsnähere Ausbildung der Soldaten und sorgen für ihren bestmöglichen Schutz. 

Im Gefechtsübungszentrum Heer können Truppenteile in jeder Zusammensetzung auf alle denkbaren Aufgaben umfassend vorbereitet und einsatznah ausgebildet werden. Dazu gehören künftig auch die Ausbildung der Streitkräfte in urbanen Operationen und die Einbindung der Ausstattung „Infanterist der Zukunft“ (IdZ), für dessen erweitertes System (Gladius/ IdZ-ES) Rheinmetall ebenfalls Verantwortung trägt. Im permanent stattfindenden Übungsbetrieb im Gefechtsübungszentrum Heer fällt kein einziger scharfer Schuss – alle Waffen sind mit Lasersendeeinheiten versehen, während Sensoren im potentiellen Ziel mögliche Treffer anzeigen und den Soldaten wie auch ihren Ausbildern sichtbar machen. Die Vernetzung aller Übungsteilnehmer im System macht es im Zuge der Nachbesprechung und Auswertung im Sinne eines bestmöglichen Lernerfolges möglich, einzelne Übungsabläufe zu analysieren und hinsichtlich möglicher Verbesserungen zu bewerten.

www.rheinmetall-defence.com

 

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