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Rheinmetall wird bei der Entwicklung eines neuen gepanzerten Radfahrzeugs für die polnischen Streitkräfte eine wichtige Rolle spielen.

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Rheinmetall Defence LogoDüsseldorf, 27. Mai 2015 – Das Tochterunternehmen Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH (RMMV) hat jetzt einen Kooperationsvertrag mit dem polnischen Rüstungsunternehmen Polska Grupa Zbrojeniowa SA (PGZ) und dessen Tochtergesellschaft Obrum sp. z o.o. unterzeichnet. Im Mittelpunkt der Kooperation steht ein neues amphibisches Radfahrzeug für die polnischen Streitkräfte. 


Damit baut Rheinmetall seine strategische Positionierung als bedeutender europäischer Anbieter im Bereich der militärischen Radfahrzeuge weiter aus.


Konkret haben Rheinmetall und seine polnischen Partner die Entwicklung eines hochmodernen, gepanzerten 6×6-Radfahrzeugs vereinbart, das sich an den Anforderungen der polnischen Armee im Beschaffungsprogramm LOTR (Leichtes gepanzertes Aufklärungsfahrzeug) orientiert und das konsequent auf künftige Einsatzerfordernisse der Streitkräfte – auch anderer Nationen – ausgelegt ist.


PGZ-Vorstandsvorsitzender Wojciech Dabrowski: „Der Vertragsschluss mit RMMV zeigt, dass PGZ ein gleichwertiger Partner für die weltweit führenden Wehrtechnik-Unternehmen ist. Bestätigt vom Erfolg des Transportpanzers Rosomak haben wir dieses ambitionierte Projekt initiiert, das zu einem neuen gepanzerten Radfahrzeug führen wird.“


Als erstes Fahrzeug seiner Art wird LOTR unter Berücksichtigung der Erfahrungen aktueller asymmetrischer Konflikte konzipiert und entwickelt. Es soll die noch aus der Sowjet-Ära stammenden 4×4 Aufklärungsfahrzeuge BRDM-2 der polnischen Armee ersetzen. 


In die Neuentwicklung des Fahrzeugs bringen die Partnerunternehmen ihre umfassende Kompetenz im Bereich gepanzerter Radfahrzeuge sowie militärischer Systemlösungen ein. Mit dem Namen RMMV verbinden sich bei der Bundeswehr und anderen Streitkräften bewährte Radfahrzeuge der Typen Fuchs und Boxer. 


Das neue LOTR-Fahrzeug wird für ein Fahrzeug mit amphibischen Fähigkeiten ein hohes Schutzniveau und ein hervorragendes Verhältnis von Nutzlast zum Gesamt-gewicht bieten. Bei einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 20 Tonnen kann das LOTR 3,5 Tonnen Nutzlast aufnehmen; es bietet somit vielseitige Einsatzmöglichkeiten bei Aufklärungsmissionen und anderen militärischen Operationen.


In Form eines Vertriebs-Joint-Ventures beabsichtigen RMMV und PGZ bzw. Obrum, in einem nächsten Schritt die Voraussetzungen dafür zu schaffen, das Fahrzeug – und mögliche Derivate – auch international vermarkten zu können.


Pietro Borgo, RMMV-Geschäftsführer und Bereichsvorstand von Rheinmetall Defence: „Wir sehen den Entwicklungsvertrag als einen ersten wichtigen Schritt zu einer erfolgversprechenden grenzübergreifenden strategischen Allianz im Bereich militärischer Radfahrzeuge. Mit dieser Allianz entsprechen wir auch der Notwendigkeit einer intensiveren rüstungsindustriellen Kooperation in Europa.“


„Ich bin davon überzeugt, dass RMMV und seine Partner mit ihren ehrgeizigen Zielen und ihrer gemeinsamen Kompetenz das modernste verfügbare 6×6-Radfahrzeug der Gewichtsklasse von unter 20 Tonnen entwickeln werden. Weil sich das Fahrzeug in idealer Weise als technologische Basis für Kooperationen mit Partnern rund um den Globus anbietet, sehen wir auch außerhalb Europas hervorragende Chancen für die LOTR-Vermarktung“, so Borgo.

www.rheinmetall-defence.com

 

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