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RUAG erweitert den Umfang der EASA-Zulassung als Design Organisation auf Nachtsicht-Systeme

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Emmen/Schweiz, 20. März 2018 – RUAG Aviation hat den Umfang seiner Zulassung als EASA Part 21 J Design-Organisation (DOA) um Nachtsicht-Systeme (Night Vision Imaging System, NVIS) erweitert. Damit ist das Unternehmen als Dienstleister für Life-Cycle-Support berechtigt, Änderungen und Reparaturen zu klassifizieren und zu genehmigen sowie ergänzende Musterzulassungen (Supplemental Type Certificates, STC) für Helikopter mit Nachtsicht-Konfigurationen zu entwickeln, sowie neue NVIS-Systeme bei existierenden Helikoptern einzuführen.

„Die Anfragen unserer Helikopter-Kunden spiegeln einen klaren Trend wider: Die Nachfrage nach Nachtsicht-Funktionalität wächst“, erklärt Bas Gouverneur, General Manager Engineering, RUAG Aviation. „Wir sind immer bestrebt, unsere Kunden zufrieden zu stellen. Das setzt voraus, dass wir den Umfang unserer Fähigkeiten als Design-Organisation ständig erweitern, um stets auf dem neuesten Stand der Technik zu sein. Unser Ruf als kompetenter Integrator und zuverlässiger Partner für Wartung und Lufttüchtigkeit basiert auf diesem Prinzip“, so Gouverneur weiter.

NVIS testing with test pilot ground engineer and DOA engineer klein

Die Betreiber von Helikoptern erhalten zunehmend neue Hubschrauber von Erstausrüstern, die bereits mit Nachtsicht-Konfigurationen ausgestattet sind. Der neue Wortlaut des DOAs berechtigt RUAG Aviation, allen Betreibern, die auf diese Technologie setzen, umfassende Dienstleistungen bei Integration und Unterstützung über den gesamten Lebenszyklus zu erbringen. „Ebenso erlaubt uns die Erweiterung des DOAs neue NVIS-Systeme auf allen Helikopter-Plattformen einzuführen, unabhängig deren Konfiguration“, bestätigt Bas Gouverneur.

Die Nachtsicht-Konfiguration von Hubschraubern umfasst eine komplexe Matrix, die sowohl die technischen Einrichtungen als auch das Personal umfasst. Diese Matrix beinhaltet sowohl die Geräte, wie beispielsweise Nachtsichtbrillen (Night Vision Goggles, NVG) als auch die zugelassenen Verfahren zu deren Anwendung und die Fähigkeiten der Crew. „Schon bei der Einführung von Nachtsichtbrillen in die Cockpitumgebung kommt der NVIS-Status für den Helikopter zur Anwendung“, fährt Bas Gouverneur fort.

Partner, Kunden und Erstausrüster von Helikoptern profitieren unmittelbar von der Erweiterung der DOA-Zulassung auf Nachtsicht-Systeme. Das Portfolio der verfügbaren Helikopter-Services bei RUAG Aviation erweitert sich um die Integration von Modifikationen für missionsspezifische Kundenanforderungen an mit diesen Systemen ausgerüsteten Hubschraubern.

„Unsere Partner setzen auf unsere reaktionsfähige, flexible und engagierte Design-Organisation. Die stellen wir unter Beweis, indem während unserer mehr als sechsjährigen Expertentätigkeit unsere umfassenden Fähigkeiten als Design-Organisation immer weiter vertieft und ausgebaut haben,“ bestätigt Lukas Billeter, Vice President Technology, RUAG Aviation.

Die Überarbeitungen des RUAG Aviation Part 21 J Design-Organisations-Handbuchs, die aufgrund der Erweiterung um Nachtsicht-Systeme notwendig wurden, beinhalten auch Führungswechsel innerhalb der Design-Organisation von RUAG Aviation. So wird der bisherige Leiter Design-Organisation (Head Of Design-Organisation, HODO), Lukas Billeter, Vice President Technology, zum neuen Chief Executive der Design-Organisation. Bas Gouverneur, General Manager Engineering, löst Billetter als Leiter Design-Organisation (Head Of Design-Organisation, HODO) ab.

© http://www.ruag.com/aviation

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