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Übergabe Wehrtechnischer Report „Der Kampfpanzer Leopard 2“

Von links: Ralf Ketzel, Michael Horst, Axel Scheibel (Quelle:
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Zum Start der diesjährigen Eurosatory in Paris erfolgte – vor dem erstmals öffentlich vorgestellten Leopard 2 A-RC 3.0 – die Übergabe des Wehrtechnischen Reports (WTR) „Der Kampfpanzer Leopard 2 – Fähigkeitsaufwuchs in der Domäne Wirkung“ an den Auftraggeber KNDS Deutschland. Auf dem beeindruckenden Messestand erhielten der CEO KNDS Deutschland Ralf Ketzel und Dr.-Ing. Axel Scheibel den WTR in deutscher und englischer Sprache durch den Chefredakteur im Mittler Report Verlag, Michael Horst.

Der in deutscher und englischer Sprache erschienene Wehrtechnische Report stellt – unter intensiver Einbindung des Bedarfsträgers sowie mit politischer und industrieller Beteiligung – die Fähigkeiten und Potenziale des Kampfpanzers Leopard 2 dar und zeigt auch notwendige zukünftige Entwicklungen, Tendenzen und mögliche Ansätze zu Brückenlösungen bei der Realisierung eines zukünftigen anspruchsvollen Main Ground Combat Systems (MGCS) auf.
Auf eine mögliche Übergangslösung zum MGCS – nicht nur als Brückenlösung – bis zur Einführung des Landkampfsystems der nächsten Generation MGCS ging Ralf Ketzel als Autor bereits im WTR im Detail ein.

KNDS sieht den Leopard 2 A-RC 3.0 – trotz Kennzeichen als Kampfpanzerentwurf – als entscheidenden technologischen Vorläufer des MGCS. KNDS zufolge gilt das besonders für den unbemannten ferngesteuerten Turm mit modularem automatischem Linearlader und einer Hauptwaffe mit wahlweise 120 mm bis 140 mm Kaliber. Die Besatzung ist vollständig in der Wanne untergebracht. Der Turm ist extrem flach konstruiert und ragt nicht in die Wanne hinein. Damit wird das Volumen des Turms deutlich geringer und muss weniger stark gepanzert werden. Das trägt einen erheblichen Teil zur Gewichtsreduktion bei. Der Leopad 2 A-RC 3.0 soll mit rund 60 Tonnen etwa zehn Tonnen leichter werden als sein Vorgänger A8.
Neben der Hauptwaffe hat KNDS den Panzer mit einer fernbedienbaren Waffenstation in der Mitte des Turms oberhalb der Bordkanone ausgestattet. Als Kaliber ist 30 mm x 113 mm angegeben, das mit tempierbarer Munition auch gegen UAV im Nah- und Nächstbereich eingesetzt werden kann. Zudem ist ein Mehrzweck-Raketenwerfer integriert, mit dem Lenkwaffen auch außerhalb des Sichtbereichs bekämpft werden können.

Der polyvalente Schutz setzt sich aus ballistischem Schutz mit einer Kombination aus Mehrschichtpanzerung, reaktiver Panzerung und aktivem Schutz (Trophy) zusammen. Durch das Schaffen einer besonders geschützten Mannschaftszelle in der Wanne, die mit einem neuen Raumkonzept durch den flachen Turm möglich wurde, wird die Überlebensfähigkeit der Besatzung gesteigert und die Durchsetzungsfähigkeit des Systems verbessert.

Alle derzeit im Einsatz befindlichen Leopard 2-Varianten können KNDS zufolge auf den Ausrüstungsstand des Leopard 2 A-RC 3.0 aufgerüstet werden.

HHK

 

 

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