DSTG und DroneShield vereinbaren Forschungskooperation zur Abwehr von Drohnen

Eine neue Partnerschaft zwischen DroneShield und der DSTG schafft einen Rahmen für den Austausch von Daten zu neuen Drohnentechnologien (Foto: DroneShield)
Eine neue Partnerschaft zwischen DroneShield und der DSTG schafft einen Rahmen für den Austausch von Daten zu neuen Drohnentechnologien (Foto: DroneShield)

Das australische Verteidigungsministerium und das Unternehmen DroneShield haben eine bilaterale Forschungsvereinbarung zur Weiterentwicklung von Technologien zur Drohnenabwehr unterzeichnet. Die Zusammenarbeit erfolgt über die Defence Science and Technology Group (DSTG), die zentrale Forschungseinrichtung des australischen Verteidigungsressorts.

Die Vereinbarung schafft einen formalen Rahmen für den Austausch von Daten zu neuen Drohnentechnologien sowie für den gegenseitigen Zugang zu Testobjekten, Erprobungsgeländen und technischen Einrichtungen. Ziel ist es, wissenschaftliche Expertise der DSTG mit den industriellen Entwicklungen von DroneShield zu verbinden, um auf neue Bedrohungen durch unbemannte Flugsysteme reagieren zu können.

Fokus auf Erkennung und Neutralisierung

Im Mittelpunkt der Kooperation stehen neue Drohnentypen und deren technologische Eigenschaften. Geplant sind gemeinsame Testprogramme sowie die Auswertung von Versuchsdaten. Die Zusammenarbeit soll insbesondere die Fähigkeiten zur Erkennung, Identifizierung, Verfolgung und Neutralisierung nicht autorisierter Drohnen verbessern.

DroneShield teilte zudem mit, in Adelaide einen neuen Forschungs- und Entwicklungsstandort für Drohnenabwehrtechnologie im Umfang von 13 Millionen australischen Dollar einzurichten. Der Standort soll eine engere Zusammenarbeit mit Verteidigungsbehörden und der DSTG ermöglichen.

Bereits in der Vergangenheit hatte DroneShield mit DSTG-unterstützten Programmen kooperiert, unter anderem im Rahmen des Defence Innovation Network. Dort entstand unter anderem das System „DroneOptID“, eine optische Lösung zur Erkennung und Verfolgung schnell beweglicher Drohnen.

Angus Bean, Chief Product Officer von DroneShield, bezeichnete die Vereinbarung als wichtigen Schritt für die Weiterentwicklung von Abwehrtechnologien – sowohl für die australischen Streitkräfte als auch für internationale Nutzer.

Die australische Verteidigungsforschung sieht in der Partnerschaft einen Beitrag zur Stärkung nationaler Fähigkeiten im Bereich Counter-Drone-Technologie, die angesichts der rasanten Verbreitung unbemannter Systeme zunehmend an Bedeutung gewinnt.

ck

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