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Safran und MTU Aero Engines arbeiten beim Triebwerk für Europas Kampfflugzeug der nächsten Generation zusammen

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Gennevilliers/Frankreich. 6. Februar 2019, – Safran Aircraft Engines und MTU Aero Engines übernehmen gemeinsam die Führungsrolle bei der Entwicklung, Fertigung und Betreuung des Antriebs für das Kampfflugzeug der nächsten Generation. Das haben die beiden Triebwerkshersteller im Beisein der französischen sowie der deutschen Verteidigungsministerin, Florence Parly und Ursula von der Leyen, offiziell bekannt gegeben. Das zukünftige Kampfflugzeug ist Bestandteil des deutsch-französischen Luftverteidigungssystems FCAS (Future Combat Air System) und soll 2040 in Dienst gestellt werden mit dem Ziel, die heutige Generation von Eurofighter und Rafale zu ergänzen.

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In Anwesenheit der französischen und der deutschen Verteidigungsministerin, Florence Parly und Ursula von der Leyen gaben Safran Aircraft Engines und MTU Aero Engines am 6. Februar 2019 ihre Absicht bekannt, die Entwicklung, die Produktion und die Instandhaltungsaktivitäten für das neue Triebwerk gemeinsam voranzubringen. ImBild: Michael Schreyögg, MTU Aero Engines Vorstand Programme (vorne links) und Olivier Andriès, CEO Safran Aircraft Engines (vorne rechts); hinten v.l.: Ross McInnes, Chairman of the Board Safran, Philippe Petitcolin, CEO Safran, die französische Verteidigungsministerin Florence Parly, die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und MTU Aero Engines CEO Reiner Winkler.

Beide Partnerunternehmen sind bereit, das Programm effizient und zielgerichtet voranzutreiben. Aufbauend auf ihrer umfassenden Erfahrung im Bereich der militärischen Triebwerke wollen sie den Luftstreitkräften die besten Technologien in Kombination mit einer neuartigen Triebwerksarchitektur zur Verfügung stellen.

Im Rahmen dieser Partnerschaft wird Safran Aircraft Engines für die Auslegung und Integration des Triebwerks zuständig sein, während MTU Aero Engines die Führungsrolle bei Instandhaltung und Support während des Betriebs übernehmen wird. Mit Blick auf die einzelnen Bauanteile wird die MTU für die Hoch- und Niederdruckverdichter sowie die Niederdruckturbine verantwortlich sein, Safran für die Brennkammer, die Hochdruckturbine und den Nachbrenner. Das bereits bestehende Gemeinschaftsunternehmen Aerospace Embedded Solutions (AES) wird unter der Verantwortung und Führung des Triebwerkintegrators Safran Aircraft Engines für die Triebwerksregelung einschließlich der dazugehörigen Software zuständig sein. Die Industriepartner streben ein ausgeglichenes deutsch-französisches Verhältnis der Programmanteile an, unter der Annahme einer ausgewogenen Finanzierung durch Frankreich und Deutschland.

„Diese Zusammenarbeit ist ein wichtiger Schritt nach vorne und zeigt, dass Safran eine führende Rolle beim Aufbau einer europäischen Verteidigungsindustrie einnehmen kann“, sagte Philippe Petitcolin, der CEO von Safran. „Durch den Schulterschluss mit der MTU bündeln wir die Kompetenzen unserer beiden Unternehmen. Jeder Partner bringt seine Stärken ein, in denen er führend ist, und wir schaffen Synergien für Innovationen“, ergänzte Olivier Andriès, der CEO von Safran Aircraft Engines. „In den vergangenen sechs Jahrzehnten hat Safran seine Fähigkeit bewiesen, militärische Antriebe zu entwickeln, herzustellen und zu betreuen.“

„Dieses Programm stellt einen Meilenstein für die europäische Eigenständigkeit im militärischen Triebwerksbau dar“, sagte Reiner Winkler, Vorstandsvorsitzender der MTU Aero Engines. „Es liegt auf der Hand, dass Safran und MTU bei diesem deutsch-französischen Projekt zusammenarbeiten. Beide Unternehmen verfügen über umfangreiche Erfahrung in der Entwicklung von Triebwerken für Kampfflugzeuge und unsere Partnerschaft besteht bereits seit über 50 Jahren.“ Michael Schreyögg, Programmvorstand der MTU, ergänzte: „Wir sind überzeugt, dass wir aufgrund unseres technologischen Know-hows in der Lage sind, gemeinsam mit Safran ein modernes Antriebssystem zu entwickeln. Entscheidend für den Erfolg wird sein, dass wir bis Mitte dieses Jahres ein Technologie- und Demonstratorprogramm auf den Weg bringen können.“

© www.mtu.de

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