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Seekrieg über Wasser:  Fähigkeiten und Forderungen

Ein Buster der Fregatte Baden-Wuerttemberg F222 mit Soldaten der an Bord eingeschifften Bordeinsatzkompanie 2 des Seebataillons zieht bei Erprobungen im Kattegat an der Fregatte vorbei
Die Fregatte „Baden-Württemberg“ (Foto ©PIZ/Marine)
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Von Dieter Stockfisch

Im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung ist die Nordflanke der NATO mit Nordsee, Norwegensee, Atlantik und insbesondere Ostsee das Haupteinsatzgebiet der Deutschen Marine.

Hierauf konzentriert sich die Marine in Ausrüstung, Ausbildung, Führung und Übungen/Manövern. Aber sie ist auch weltweit engagiert, u. a. durch die Teilnahme an Missionen von NATO, UN, EU oder auch mit nationalen Missionen bis in den Indo-Pazifik. Die Marine ist grundsätzlich „regionally rooted, but globally committed“. So bezeichnet der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Jan Christian Kaack, das umfangreiche Operations- und Aufgabenspektrum der Marine.

Weltweites Engagement

Seit circa 25 Jahren ist die Marine weltweit engagiert im Rahmen der Konflikt- und Krisenbewältigung, Embargo- und Evakuierungsoperationen, Kampf gegen Terror und Piraterie, Katastrophenhilfe in See oder Schutz der maritimen Infrastruktur. Das weltweite Engagement (globally committed) der Marine in weit entfernte Seeräume zeigt sich aktuell mit der Entsendung von Fregatten in den Indo-Pazifik. Hintergrund der Entsendung bilden die „Indo-Pazifik- Leitlinien“ der Bundesregierung von 2020, die dort Deutschlands Interessen definieren sowie die u. a. mit Blick auf den Indo-Pazifik ausgerichtete „European Union Maritime Security Strategy“ (EUMSS) der EU. So wurde bereits 2021 die Fregatte „Bayern“ für sechs Monate in den Indo-Pazifik entsandt, und 2024 folgt das Pacific Deployment 2024 für sieben Monate mit der Fregatte „Baden-Württemberg“ und dem Einsatzgruppenversorger „Frankfurt am Main“.

Die Einheiten beteiligen sich dort gemeinsam mit einem Kontigent der Luftwaffe am RIMPAC 2024 (Rim of the Pacific), dem größten multinationalen Seemanöver der Welt, das vornehmlich durch eine weiträumige Überwasser-Seekriegführung, U-Jagd mit Hubschraubern und einem Flugkörperschießen vor Hawaii wesentlich geprägt ist. „Heute ist der Indo-Pazifik die strategisch wichtigste Region der Erde. Hier werden wichtige Entscheidungen über Freiheit, Frieden und Wohlstand der Welt getroffen. Davon ist auch Deutschland direkt betroffen“, so umreißt Verteidigungsminister Boris Pistorius den Einsatz der Marine im Indo-Pazifik, mit dem Deutschland an der Seite seiner internationalen Partner für die Freiheit der Seewege und die Einhaltung des Völkerrechts in der Region eintritt, in der zwei Drittel des Welthandels abgewickelt werden. Die Marine stellt daher immer auch ein vielseitiges Instrument der Außen- und Sicherheitspolitik dar.

Den kompletten Beitrag lesen Sie in HHK 2/2024.

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