hhk-logo-small

Ihre Sucheingabe

[naviPost_search]

„Wir werden liefern!“ – Spatenstich für A400M-Wartungszentrum von Airbus in Wunstorf

Aufgrund Dauerregens ausnahmsweise im Zelt: Offizieller Spatenstich mit dem Inspekteur Luftwaffe, GenLt Ingo Gerhartz (v.li.), dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil, der Parlamentarischen Staatssekretärin Siemtje Möller, Airbus-CEO Michael Schöllhorn, Vizepräsident BAAINBw Ralph Herzog und Wunstorfs Bürgermeister Carsten Piellusch. (Foto ©Airbus)
Login für Abonnenten

Erhalten Sie jetzt einen Zugang zu den Magazinen von Hardthöhenkurier:

Partner unsere Sonderpublikationen

AFCEA Sonderpublikationen

Wunstorf, 9. Oktober 2023. „Nachhaltiger Erfolg braucht einen langen Atem!“ Dies betonte Airbus Defence and Space CEO Michael Schöllhorn beim offiziellen Spatenstich für den Bau des A400M-Wartungszentrums in Wunstorf. Unmittelbar neben dem Fliegerhorst sollen dort ab 2026 alle Wartungsarbeiten für die auf insgesamt 53 Transportflugzeuge anwachsende Flotte erfolgen. 300 hochqualifizierte Mitarbeiter werden MRO-Leistungen (Maintenance, Repair and Overhaul; Wartung, Reparatur und Überholung) erbringen und so für die Einsatzbereitschaft der Maschinen sorgen.

Der Vorschlag für die zentrale Serviceeinrichtung kam vom BAAINBw, berichtete Schöllhorn. „Am Ort des Geschehens sein“ und eng mit den Soldaten zusammenzuarbeiten, das stand dann auch für Airbus im Vordergrund. Eine starke Vor-Ort-Komponente und Effizienzüberlegungen passten zusammen. Im Mai 2018 begannen die Gespräche mit der Stadt Wunstorf. Alle Hürden des Genehmigungsprozesses konnten in Rekordzeit genommen werden.

Die operative Verfügbarkeit der A400M ist wichtiger denn je“, betont Airbus Defence and Space CEO Michael Schöllhorn. (Foto © MRV/Burghard Lindhorst)

Das Lufttransportgeschwader 62 sei nicht nur wichtiger Botschafter für Deutschland und die Luftwaffe, sondern auch für Airbus. Der Klarstand der A400M habe sich in den letzten Jahren stetig verbessert, auch wenn man noch nicht völlig damit zufrieden sein könnte. „Wir werden liefern!“, betonte Schöllhorn. Die Luftwaffe könne sich auf Airbus verlassen.

Foto © Airbus

Eckpfeiler des Lufttransportes

Zu Beginn der Veranstaltung hatte vor den rund 200 Gästen die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister der Verteidigung, Siemtje Möller, auch vor dem Hintergrund des Angriffs der Hamas auf Israel, ihre Sorge um die globale Sicherheit zum Ausdruck gebracht. Sie betonte die Notwendigkeit einsatzbereiter deutscher Streitkräfte. Deutschland sei größter Nutzer des A400M-Transportflugzeuges. Derzeit seien 41 Maschinen ausgeliefert. Das Flugzeug habe sich inzwischen zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt und bewähre sich täglich, sei es bei der Versorgung der Einsatzkontingente oder bei Evakuierungsmissionen. Die A400M sei der „Eckpfeiler des Lufttransportes“, sagte Möller. Wichtig sei nicht nur die Multinationalität des Projektes, sondern auch das enge Zusammenwirken von Industrie und Bundeswehr.

Die Parlamentarische Staatssekretärin Siemtje Möller signiert ihren Spaten. (Foto © MRV/Burghard Lindhorst)

Willkommen in Niedersachsen

„Unser Bundesland ist wichtigster Standort der Bundeswehr“, betonte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil. Alle Soldaten seien integraler Teil der Gesellschaft. „Wir sind ein bundeswehrfreundliches Land“, sagte der Ministerpräsident. Der Fliegerhorst Wunstorf habe sich zu einer wichtigen Drehscheibe für den gesamten Lufttransport der Bundeswehr entwickelt. Und nicht zuletzt bei der Übung „Air Defender 2023“ habe er seine internationale Bedeutung bewiesen. „Der Perlenkette von Airbus in Niedersachsen wird nun eine weitere Perle hinzugefügt“, schloss Weil. (liho)

Aufmacherfoto
Aufgrund Dauerregens ausnahmsweise im Zelt: Offizieller Spatenstich mit dem Inspekteur Luftwaffe, GenLt Ingo Gerhartz (v.li.), dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil, der Parlamentarischen Staatssekretärin Siemtje Möller, Airbus Airbus Defence and Space CEO Michael Schöllhorn, BAAINBw Vizepräsident Ralph Herzog und Wunstorfs Bürgermeister Carsten Piellusch. (Foto © Airbus)

Mehr dazu in der kommenden Ausgabe des HHK!

Verwandte Themen: