Augsburg, 27. März 2026 – Die RENK Group AG, ein führender Anbieter von Antriebslösungen für den militärischen Bereich, hat im Rahmen des Schützenpanzerprogramms Puma der Bundeswehr einen weiteren bedeutenden Auftrag erhalten. Dieser umfasst die Lieferung von 188 Getrieben vom Typ HSWL 256 für das 800-kW-Antriebssystem des Fahrzeugs. Die Auslieferung ist für den Zeitraum von Juni 2027 bis voraussichtlich November 2030 geplant.
„Der Auftrag bestätigt unsere Rolle als wichtiger Partner der Bundeswehr und unterstreicht das Vertrauen in unsere Fähigkeit, steigende Bedarfe dank industrieller Stärke und operativer Exzellenz zuverlässig und skalierbar zu bedienen“, sagt Dr. Alexander Sagel, CEO der RENK Group AG. „Die nachhaltige Stärkung der europäischen Verteidigungsfähigkeit ist dabei für uns Anspruch und Verantwortung zugleich.“
Im Zuge der Erweiterung des zweiten Loses des Puma-Programms wurden insgesamt 213 Getriebe beauftragt. Davon entfielen 25 Einheiten auf einen Auftragseingang im Dezember 2025, während der im März 2026 verbuchte Auftrag weitere 188 Einheiten umfasst. Mit der Beauftragung der hierfür außerdem benötigten 213 Sätze Seitenvorgelege wird im zweiten Quartal dieses Jahres gerechnet. Zum Lieferumfang gehören Getriebesysteme inklusive Steuergerät und Gangwahlschalter, die speziell auf die Anforderungen des Schützenpanzers Puma ausgelegt sind. Die Systeme tragen maßgeblich zur Mobilität, Steuerbarkeit und Gesamtleistung des Fahrzeugs bei.
Das Antriebssystem des Puma basiert auf einem Powerpack, bestehend aus dem mtu-Motor 10V 890 von Rolls-Royce Power Systems und dem RENK-Getriebe vom Typ HSWL 256, die gemeinsam eine leistungsstarke und kompakte Gesamtlösung für maximale Mobilität und Einsatzfähigkeit bilden.
Horstman Group liefert Federungssysteme
Zugleich unterstreicht RENK seine Rolle als ganzheitlicher Mobilitätsanbieter durch einen weiteren Auftrag zur Lieferung von hydro-pneumatischen Federungssystemen (Hydrostrut®). Diese Komponenten der RENK-Tochter Horstman Group sorgen für eine hohe Beweglichkeit des Pumas, erhöhten Komfort für die Besatzung sowie eine verbesserte Stabilisierung der Waffenanlage – auch während der Fahrt.
