Acht MQ-9B SeaGuardian für Seefernaufklärung und Ubootjagd

Das unbemannte Flugsystem MQ-9B SeaGuardian. (Foto © General Atomics Aeronautical)
Das unbemannte Flugsystem MQ-9B SeaGuardian. (Foto © General Atomics Aeronautical)

Die Bundeswehr hat am 12. Januar acht besatzungslose Flugsysteme MQ-9B SeaGuardian des US-Herstellers General Atomics Aeronautical Systems (GA-ASI) für die Seefernaufklärung und Ubootjagd bestellt.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hatte am 17. Dezember 2025 für das Projekt „Unbemannter Anteil Maritime Airborne Warfare System“ (uMAWS) rund 1,9 Milliarden Euro bereitgestellt. Die Beschaffung erfolgt über die NATO Support and Procurement Agency (NSPA), die 2024 die MQ-9B International Cooperation Support Partnership gegründet hat, durch die die fünf Mitgliedstaaten – Belgien, Dänemark, Deutschland, Kanada, Vereinigtes Königreich – bei Beschaffung und Betrieb der MQ-9B unterstützt werden.

Damit die Marine Seewege und kritische Infrastruktur schützen kann, muss sie wissen, was auf dem Meer passiert. Dazu setzen die deutschen Seestreitkräfte Flugzeuge ein, wie die Seefernaufklärer vom Typ P-8A und bald die MQ-9B-Drohnen. So lassen sich möglichst große Seegebiete abdecken, beispielsweise im Nordatlantik oder der Ostsee. Dabei ergänzen sich bemannte und unbemannte Flugzeugsysteme. Während die P-8A eine Geschwindigkeit von etwa 900 Kilometern pro Stunde erreicht und eine hohe Kapazität für Sensoren und Waffen hat, kann die MQ-9B über einen langen Zeitraum in der Luft verweilen.

Von Gerhard Heiming

Den kompletten Artikel lesen Sie in Ausgabe 2/26 des HHK!

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