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Bundeswehr wählt Saab Arexis und Helsing KI-Lösung für Eurofighter

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Elektronischer-Kampf-Befähigung kombiniert Saab Arexis Suite mit Helsing KI-Plattform für Aufklärung und Selbstschutz gegen gegnerische Flugabwehr

München, 16. Juni 2023 – Helsing, das führende KI- und Softwareunternehmen im Verteidigungsbereich in Europa, wurde gemeinsam mit seinem Partner Saab vom Bundesministerium der Verteidigung ausgewählt, um den Eurofighter bis 2028 für den Elektronischen Kampf (EK) zu befähigen. Dies gab das Beschaffungsamt der Bundeswehr (BAAINBw) im Rahmen einer Auswahlentscheidung (AWE) bekannt. Der Deutsche Bundestag soll sich noch in diesem Jahr mit der Entscheidung befassen.

Bis zum Jahr 2028 werden 15 Eurofighter der Luftwaffe mit der Arexis-Sensorsuite von Saab ausgestattet, welche durch die KI-basierte Software von Helsing zum Kognitiven EK befähigt wird. Im Fokus stehen Aufklärung und Selbstschutz gegen gegnerische Flugabwehr. Damit erhält die Luftwaffe Zugang zur modernsten EK-Anlage im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz, in dem sich die Dominanz im elektromagnetischen Spektrum vor allem durch den Einsatz von KI und Software entscheidet.

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Foto © Helsing

Um diesen technologischen Vorsprung in einem immer dynamischeren Umfeld zu sichern, ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Adaption der EK-Fähigkeiten des Eurofighters durch Softwareupgrades gegeben. Dieser moderne Software-first Ansatz ist in Europa einzigartig und führend. Der EK ist für die Luftwaffe von rasant wachsender Bedeutung. Die Bedrohungslage durch gegnerische Beeinflussung des elektromagnetischen Spektrums, welche die eigene Operationsführung und Kommunikation stört oder gar verhindert, entscheidet oftmals über die Durchsetzungskraft von Streitkräften – insbesondere in der Luftdomäne. 

Mit der Nachfolgeentscheidung für den Tornado ECR ergab sich für die Luftwaffe die einmalige Gelegenheit, in das Zeitalter des Kognitiven EK einzutreten und den kontinuierlichen Fähigkeitsaufwuchs mit einem KI-Ansatz zukunftssicher und reaktionsschnell zu gestalten. Die KI-Lösung von Helsing ermöglicht es, erfasste Radardaten on-board zu analysieren und innerhalb von Millisekunden präzise Selbstschutzmaßnahmen zu ermitteln. Damit erhält die Luftwaffe Zugang zur modernsten EK-Anlage im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz.

“In Konflikten mit Gegnern auf Augenhöhe spielt der Elektronische Kampf eine zentrale Rolle – und er wird durch den Einsatz von Software zunehmend dynamischer. Die Bundesregierung hat mit ihrer Entscheidung deutlich gemacht, dass sie die souveräne Verarbeitung von Daten – und damit die zentrale Rolle von KI – als wesentlichen Bestandteil des modernen Elektronischen Kampfes erkannt hat. Mit dieser Entscheidung wird die gesamte Datenkette direkt vom Sensor bis zur Datenanalyse am Boden hochmodern durch Helsing als nationales Schlüsseltechnologieunternehmen bereitgestellt.“  – sagte Dr. Gundbert Scherf, Helsing Geschäftsführer. 

“Diese Entscheidung zeigt, was erreicht werden kann, wenn konventionelle Verteidigungsfirmen mit Deep-Tech-Unternehmen zusammenarbeiten, um neue Fähigkeiten zu entwickeln. Sie ist ein wichtiger Meilenstein beim Aufbau der Verteidigungssysteme des 21. Jahrhunderts, die unsere Demokratien benötigen.” – Stephanie Lingemann, Helsing Director Programmes.

Weitere Informationen www.helsing.ai

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