Neues Gerät verbessert Schutz der Soldaten im Einsatz

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Koblenz, 6. Mai 2020 – Vor einigen Tagen wurde der vierte von insgesamt sieben neuen Transportpanzern vom Typ Fuchs KAI (Kampfmittelaufklärung und -identifizierung) an die Bundeswehr ausgeliefert. „Eigentlich wollten wir die Übergabe des Fahrzeugs an die Truppe in einem offiziellen Rahmen feiern, um dieses gelungene Projekt zu würdigen“, so Generalmajor Gert Nultsch, Vizepräsident des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw). Doch Corona hat auch diese Veranstaltung platzen lassen. Dabei hätte das Projekt durchaus eine große Bühne verdient, denn das Fahrzeug ist ein Quantensprung für die Sicherheit der Soldatinnen und Soldaten im Einsatz.

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Der Truppenpanzer Fuchs KAI bei der Kampfmittelaufklärung mit ausgefahrenem Multifunktionsarm. (Foto: Gerd Benndorf/Bundeswehr)

Hervorstechendstes Merkmal des Fuchs KAI ist der ausfahrbare Multifunktionsarm, der mit Hochleistungssensorik, dezidierten Werkzeugen und Kamerasystemen bestückt ist.  Die Aufklärung verdächtigter Stellen, an denen zum Beispiel Sprengfallen vermutet werden, kann so auf Abstand und dennoch millimetergenau durchgeführt werden, was den Schutz des Bedienpersonals deutlich erhöht. Und das auch an schwer einsehbaren Orten wie etwa unter Brücken oder in Kanälen. Ganz wesentlich im Kontext der Fähigkeiten bei der Kampfmittelabwehr, können über diesen Multifunktionsarm auch Personen aus einem Gefahrenbereich gerettet werden.

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Die Kameras am Multifunktionsarm dienen zur visuellen Kampfmittelaufklärung und liefern Bilder auch von schlecht einsehbaren Stellen. (Foto: Christian Unger/Bundeswehr)

Technische Fakten zum Fuchs KAI
Motorleistung: 320 PS
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Besatzung:   4 Personen
Gefechtsgewicht: 23,6 t
Manipulatorarm: 2 Schwenkneigeköpfe mit Tageslichtkamera, Wärmebildgerät und Laserentfernungsmesser
Traglast Manipulatorarm:  400 kg
Werkzeuge:      Greifer, Water-Air-Spade (Hochdruck- und Luftstrahl), Reißzahn, Toolkamera, Dualsensor
Sonderfunktion:    Personenrettung

Quelle: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr

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