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Wettbewerbsfähigkeit steigern: EADS legt Plan für Restrukturierung des Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäfts vor

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-Restrukturierungsplan wurde dem Europäischen Betriebsrat vorgestellt
-Konzentration der Standorte in den vier Stammländern und Konsolidierung der juristischen Einheiten

-Abbau von 5.800 Stellen in der künftigen Division „Airbus Defence and Space“ sowie in den Konzernfunktionen

Amsterdam, 9. Dezember 2013 – EADS (Börsenkürzel: EAD) hat dem Europäischen Betriebsrat heute einen Restrukturierungsplan für die künftige Division Airbus Defence and Space (Airbus DS) vorgelegt.
Die Vorstellung des Plans folgt einer Entscheidung des EADS-Verwaltungsrates aus dem Juli dieses Jahres. Diese sieht die Zusammenführung des Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäfts in einer neuen Division sowie die Umbenennung des EADS-Konzerns in „Airbus Group“ vor.

„Wir müssen unsere Wettbewerbsfähigkeit im Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäft steigern – und wir müssen jetzt damit beginnen“, sagte Tom Enders, Chief Executive Officer (CEO) von EADS. „Unsere traditionellen Märkte in diesen Bereichen schrumpfen, daher müssen wir dringend den Zugang zu internationalen Kunden verbessern und Wachstumsmärkte erschließen. Dafür müssen wir Kosten senken, Überschneidungen bei Produkten und Ressourcen abbauen, Synergien in unseren Aktivitäten sowie im Produktportfolio heben und unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten gezielter ausrichten. Das sind die Ziele der Restrukturierung und Integration unseres Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäfts.“
Insgesamt plant EADS den Abbau von 5.800 Stellen bei Airbus DS sowie in den Konzernfunktionen beziehungsweise der Zentrale bis Ende 2016. Für betroffene Mitarbeiter ist vorgesehen, bei Airbus und Eurocopter bis zu 1.500 Stellen bereitzustellen. Nach der Nicht-Verlängerung von rund 1.300 befristeten Verträgen und der Umsetzung zusätzlicher freiwilliger Maßnahmen wird sich der endgültige Personalabbau zwischen 1.000 und 1.450 Stellen bewegen, unter der Voraussetzung, dass die freiwilligen Maßnahmen angenommen werden.

Der Konzern beabsichtigt zudem, Verhandlungen mit den Betriebsräten zu führen, um Vereinbarungen zur Senkung der Arbeitskosten zu treffen, die die sozialen Auswirkungen des Restrukturierungsplans abfedern. Im Rahmen des allgemeinen Personalabbaus sollen bei den zentralen Konzernfunktionen und Services rund 500 Stellen gekürzt werden. Zeitpunkt und Umfang einer möglichen Einmalaufwendung im Zusammenhang mit diesem Restrukturierungsplan werden derzeit untersucht.

„Unsere Mitarbeiter sind zentral für den Erfolg unseres Unternehmens. Beim konstruktiven sozialen Dialog zur Entwicklung unseres Unternehmens können wir auf viele gemeinsame Erfolge zurückblicken. Dieser Restrukturierungsplan wird entscheidend sein für die Zukunft unseres Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäfts. Uns ist sehr daran gelegen, die sozialen Auswirkungen der notwendigen Anpassungen so weit wie möglich abzufedern“, erklärte Thierry Baril, Chief Human Resources Officer von EADS und Airbus. EADS beginnt nun gemeinsam mit den Betriebsräten, geeignete Sozialmaßnahmen und Lösungen für alle betroffenen Mitarbeiter zu erarbeiten.

Der Restrukturierungsplan für das Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäft des Konzerns sieht eine umfassende Konsolidierung von Standorten in Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien vor. Aus Kosten- und Effizienzgründen wird die neue Division Airbus DS ihre Rechtsstrukturen vereinfachen und konsolidieren.

Die neue Division startet am 1. Januar 2014 auf Führungsebene. Nach dem Konsultationsverfahren mit den Betriebsräten, das voraussichtlich Mitte 2014 abgeschlossen sein wird, werden die drei Divisionen Airbus Military, Astrium und Cassidian als Airbus DS auf allen Ebenen voll integriert und funktionsfähig sein.

www.eads.com 

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