hhk-logo-small

Ihre Sucheingabe

[naviPost_search]

Deutschland braucht eine Dienstpflicht für junge Männer und Frauen

Dieser Beitrag hat kein vorgestelltes Bild.
Login für Abonnenten

Erhalten Sie jetzt einen Zugang zu den Magazinen von Hardthöhenkurier:

Partner unsere Sonderpublikationen

AFCEA Sonderpublikationen

Berlin, 6. August 2018 – Bereits seit Ende 2015 setzt sich der Reservistenverband für die Einführung einer Dienstpflicht ein. Der Präsident des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr, Mitglied des Deutschen Bundestages, Oberst der Reserve Oswin Veith, begrüßt daher die aktuelle Debatte darüber. Zahlreiche Medien haben am Wochenende berichtet.

Reserve OaD Oswin Veith Original Bw Sebastian Wilke klein

Präsident Oberst der Reserve Oswin Veith. © Bundeswehr / Sebastian Wilke

Veith erklärt: „Wir glauben, dass ein solcher „Dienst für Deutschland“ ein adäquates Mittel ist, um dem demographischen Wandel zu begegnen und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft wieder zu stärken. Mit Blick auf die fortschreitende Überalterung der Gesellschaft und den existenziellen Mangel an Nachwuchskräften in Blaulichtorganisationen, Hilfsdiensten, Pflege und Gesundheitsvorsorge müssen wir jetzt über diese Möglichkeit eines verpflichtenden Dienstes diskutieren. Denn die Einführung braucht ihre Zeit.“

Veith konkretisiert die Idee: „Wir stellen uns vor, dass sich junge Männer und Frauen ab 18 Jahren ein Jahr lang verpflichten, sich zu engagieren. Unterhalb dieser Pflicht wollen wir die Möglichkeit einer breiten Wahl lassen; beispielsweise Dienst in den Streitkräften, der Reserve, in den Blaulichtorganisationen und Hilfsdiensten, der Pflege, im Gesundheitsbereich ebenso wie in sozialen und karitativen Verbänden etc. Da ist vieles denkbar und möglich. In Teilen könnte dieser Pflichtdienst sogar unabhängig von der Staatsbürgerschaft angeboten werden. Die Einbindung aller jungen Menschen in einen solchen Dienst an der Gesellschaft könnte Solidarität und Widerstandsfähigkeit stärken und die Identifikation mit dem eigenen Land fördern. Und für Menschen mit Bleibeperspektive auch die Integration deutlich fördern.

Gesetzlich sind zahlreiche Hürden zu nehmen, vieles wird neu gedacht und überarbeitet werden müssen. Das braucht seine Zeit und muss breit diskutiert werden. Daher müssen wir die Debatte darüber heute führen, um auch in Zukunft in einer sicheren, wehrhaften Gesellschaft leben, die Sicherungssysteme aufrechterhalten und die Herausforderungen für unser Land angemessen bewältigen zu können.“

© www.reservistenverband.de

Verwandte Themen:

Einen Kommentar abschicken:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert