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Deutschlands Zeitenwende braucht Zeitenwende in der Arbeitswelt

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Gasteditorial von Katrin Hahn in HHK 2-2023

Wir erleben derzeit verschiedene internationale Krisen. Für Deutschland bedeutet das – insbesondere durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine – eine Zeitenwende. Spätestens damit wird die digitale Transformation für die Bundeswehr unerlässlich. Die BWI leistet hierzu als Digitalisierungspartner einen entscheidenden Beitrag und bewältigt dafür ihre eigene, interne Zeitenwende in der Arbeitswelt.

„Wir sorgen für die digitale Zukunftsfähigkeit unseres Landes.“ Das ist unsere Vision. Wir sind überzeugt davon, dass die digitalen Fähigkeiten der Bundeswehr für unsere Verteidigungsfähigkeit unabdingbar sind. Unser Auftrag als BWI ist es dabei, die Menschen in der Bundeswehr als Digitalisierungspartner zu befähigen, ihre vielfältigen Aufgaben zu bewältigen. Und diese Aufgaben werden immer anspruchsvoller – insbesondere in der aktuellen Situation, wo sich die Bundeswehr wieder auf die Landes- und Bündnisverteidigung ausrichtet. Für mich ist klar:Die BWI steht an der Seite der Bundeswehr in Frieden, Krise und Krieg. Das ist eine große Verantwortung! Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, müssen auch wir schneller, vor allem aber auch quantitativ und qualitativ mehr leisten. Das braucht veränderte Arbeitsweisen, veränderte Arbeitsorte, veränderte Tools – eine Zeitenwende für unsere Arbeitswelt. Unser Anspruch dabei: das fortschrittlichste Unternehmen im öffentlichen Sektor zu werden.

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Katrin Hahn, Chief Resources Officer, BWI GmbH ( Foto © BWI)

Nur so können wir zum einen die Leistungsanforderungen der Bundeswehr, nicht zuletzt aus dem Sondervermögen, erfüllen und zum anderen die Erwartungen unserer Mitarbeitenden an ihren Arbeitgeber. Denn: Das passende Personal für uns zu begeistern, vor allem vor dem Hintergrund der eingeschränkten Rekrutierungsmöglichkeiten auf dem IT-Markt, ist Kernvoraussetzung zur Erfüllung unseres Auftrags. Mit dem Projekt „Delivering Future Work“ entwickeln wir unsere Arbeitswelt in den Dimensionen People, Places und Tools weiter. Zum Beispiel schaffen wir technische und organisatorische Voraussetzungen für hybrides Arbeiten und vereinfachen so die Kollaboration unserer Kolleg*innen oder auch der Bundeswehrangehörigen an Standorten deutschlandweit und aus dem Homeoffice. Gleichzeitig erhöhen wir so die Flexibilität unserer Mitarbeitenden und vereinfachen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Zwischenzeitlich arbeiten ca. 65 Prozent unserer Belegschaft regelmäßig aus dem Homeoffice. Ins Büro kommen viele Teams vor allem, um sich gemeinsam abzustimmen. Daher haben wir mittlerweile vier der 14 Großstandorte optimiert, um mehr Raum für Meetings, Austausch und Projektarbeit zu haben. Die restlichen folgen bis Jahresende.

Am Ende passiert aber auch diese Zeitenwende in unserem Denken und Handeln: Zusammenarbeit und Zusammengehörigkeit im Team, Abstimmungsprozesse und Führung müssen in diesem Umfeld neu gedacht und vor allem anders gemacht werden. Das ist der entscheidende, aber auch der herausforderndste Teil dieses Prozesses. Nur wenn wir bereit sind, lieb gewonnene Abläufe und Arbeitsweisen infrage zu stellen, Ergebnis vor Prozess und manchmal auch Vertrauen vor Kontrolle zu stellen, kann das gelingen.

In der zweiten Ausgabe des HHK können Sie den Beitrag lesen!

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