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Heimatschutzkräfte im Wandel der Zeit

Zum Fähigkeitsprofil eines Heimatschützers zählt unter anderem „Schutz und Sicherung“ (Foto ©Bw/Anne Weinrich)
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Von Leutnant Steffen Vogt, Territoriales Führungskommando der Bundeswehr

Mit der Aufstellung des Territorialen Führungskommandos der Bundeswehr am 1. Oktober 2022 hat sich die Zuständigkeit für den Heimatschutz sowohl in truppendienstlicher als auch fachlicher Hinsicht geändert. Die Notwendigkeit der Aufstellung der Heimatschutzkräfte hat vor dem Hintergrund des völkerrechtswidrigen Angriffs auf die Ukraine sowie der wachsenden Bedeutung Deutschlands als Drehscheibe für die Landes- und Bündnisverteidigung erheblich zugenommen. Die „Strategie der Reserve“ hat Leitlinien und Leistungsfähigkeiten für eine Neuausrichtung der Reserve festgelegt. Ein zentraler Schwerpunkt liegt dabei auf der Ausrichtung der Reserve für die Landes- und Bündnisverteidigung sowohl im Spannungs- wie auch im Verteidigungsfall. Die Aufgaben der Heimatschutzkräfte und das damit verbundene Fähigkeitsprofil lassen sich grundsätzlich in die Kategorien Hilfeleistung gemäß Artikel 35 des Grundgesetzes, Aufmarsch und Verlegung sowie Schutz und Sicherung zusammenfassen. Gegenwärtig gibt es drei Heimatschutzregimenter in Roth, Münster und Nienburg (Weser). Zwei weitere Heimatschutzregimenter werden in diesem Jahr in Alt Duvenstedt und Ohrdruf aufgestellt, während ein sechstes Heimatschutzregiment für 2025 in Möckern geplant ist.

Insgesamt gibt es derzeit 39 Heimatschutzkompanien. Drei weitere sind konkret geplant und in Umsetzung. Die zentrale Ausbildung der Reservedienstleistenden erfolgt in fünf Ausbildungskompanien Heimatschutz, deren Ausbildungsbereitschaft seit dem 1. Januar 2024 gewährleistet ist. Eine weitere Ausbildungskompanie Heimatschutz wird 2025 aufgestellt. Bis 2025 werden damit sechs Heimatschutzregimenter mit Stabs- und Versorgungskompanien, Unterstützungskompanien, Ausbildungskompanien Heimatschutz und insgesamt 42 Heimatschutzkompanien aufgestellt sein. Eine vollständige Ausstattung mit Waffen bis hin zu Funkgeräten ist vorgesehen. Die Ausbildungskompanien Heimatschutz erhalten eine umfassende materielle Ausstattung, während die Heimatschutzkompanien eine dreißigprozentige Erstbefähigung erhalten. Bis Ende 2025 wird somit ein bedeutender Schritt unternommen, um die Heimatschutzkräfte flächendeckend zu stärken und sicherzustellen, dass sie zukünftige Aufgaben erfolgreich bewältigen können.

Den kompletten Beitrag lesen Sie in der aktuellen Ausgabe!

 

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