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HENSOLDT liefert Schiffsradar für deutsche Korvetten – TRS-4D garantiert höchste Detektionsfähigkeit in schwierigen Küstengewässern

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Ulm, 13. Februar 2019 – Das führende, unabhängige Sensorhaus HENSOLDT rüstet das zweite Los der Korvetten vom Typ K130 der Deutschen Marine mit seinem Schiffsradar TRS-4D Rotator und seinem Freund-Feind-Erkennungssystem (IFF) MSSR 2000 ID aus. Das Unternehmen erhielt vom Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) einen entsprechenden Auftrag über jeweils sieben Systeme. Die Systeme sollen bis 2022 geliefert werden.

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HENSOLDT rüstet das zweite Los der Korvetten vom Typ K130 der Deutschen Marine mit seinem Schiffsradar TRS-4D Rotator und seinem Freund-Feind-Erkennungssystem (IFF) MSSR 2000 ID aus. / © HENSOLDT

„Mit dem TRS-4D erhalten die Korvetten ein extrem leistungsfähiges Radar“, sagt HENSOLDT-CEO Thomas Müller, „das sich besonders im schwierigen Umfeld von Küstengewässern bestens bewährt hat“.

Das TRS-4D kommt in einer Version mit vier feststehenden aktiven Antennen bereits auf der neuen Fregatte F125 zum Einsatz. HENSOLDT hatte bereits das erste Los K130 mit seinem TRS-3D-Radar ausgerüstet. Für das jetzt beauftragte 2. Los von fünf Schiffen wird das moderne TRS-4D in einer Version mit einer mechanisch drehenden Antenne (TRS-4D Rotator) geliefert, die u.a. auch für das Küstenkampfschiff LCS der US Navy unter Vertrag ist. Es ist Teil einer Produktfamilie, die auch das bodengebundene Luftverteidigungsradar TRML-4D umfasst. Es profitiert somit von kontinuierlichen Produktverbesserungen sowie Vorteilen in der Ersatzteilbevorratung und Ausbildung.

Das TRS-4D Rotator ist für die Flugabwehr und Seezielbekämpfung ausgelegt. Seine rotierende Antenne bietet eine Kombination aus mechanischer und elektronischer Azimut-Abtastung, so dass Ziele sehr schnell erfasst und verfolgt werden können. Die AESA-Technologie des Radars ermöglicht dank einer höheren Empfindlichkeit eine präzisere Ortung insbesondere kleinerer und manövrierender Objekte und ebenso eine schnellere Zielbestätigung, so dass der Schiffsbesatzung mehr Zeit bleibt, auf Bedrohungen zu reagieren. Das Radar kann kundenspezifisch programmiert und parametriert werden. Dadurch lassen sich über die Software Änderungen an seinen Eigenschaften vornehmen und das Radar an die sich im Laufe der Nutzungsdauer ändernden Anforderungen angepasst werden.

In das Radar integriert ist auch ein MSSR-2000-I-Sekundärradar zur Freund-Feind-Erkennung (Identification-friend-or-foe, IFF), das mit allen IFF-Standards einschließlich des neuesten „Mode S/Mode 5“ arbeitet. Derzeit rüsten alle NATO-Streitkräfte und ihre Alliierten ihre IFF-Systeme auf den Mode 5-Standard um, der Voraussetzung für teilstreitkräfte-übergreifende Operationen im Verbund mit NATO- und anderen Bündnis-Truppen ist.

HENSOLDT ist ein Unternehmen der Verteidigungs- und Sicherheitselektronik, das im Technologie- und Innovationsbereich Pionierarbeit leistet. Das Unternehmen mit Sitz in Taufkirchen bei München zählt zu den Marktführern auf dem Gebiet ziviler und militärischer Sensorlösungen und entwickelt auf der Basis innovativer Ansätze für Datenmanagement, Robotik und Cyber-Sicherheit neue Produkte zur Bekämpfung vielfältiger Bedrohungen. HENSOLDT erzielt mit etwa 4.300 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 1 Milliarde Euro.

© www.hensoldt.net

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