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“RedKite“-Kamera von Airbus Defence and Space gibt Durchblick, wo Tagsichtkamera oder Wärmebildgerät versagen

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RedKiteOberkochen, 28. Mai 2015 – Beste Sicht trotz Dunst, Nebel oder Hitzeflimmern bietet die neue Infrarotkamera „RedKite“ der Business Unit Optronics von Airbus Defence and Space. RedKite basiert auf der neuesten Kurzwellen-Infrarottechnologie (Short Wave Infrared, SWIR), die Frequenzen vom visuellen bis in den Infrarotbereich auswertet und dadurch ein kontrastreicheres Bild ermöglicht als eine Tagsichtkamera oder ein Wärmebildgerät alleine. Dank des sehr kontrastreichen Bildes kann der Nutzer so auch auf langen Reichweiten von bis zu 8 Kilometern gut beobachten. Die Kamera zeichnet sich durch ihre kompakte Bauweise aus und kann daher sehr gut zum Aufrüsten bestehender Systeme genutzt werden.

Mit RedKite ist es möglich, Details wie etwa Schiffsnummern zu erkennen, die im Wärmebild verschwinden würden. Der Nutzer kann durch Fenster schauen, was mit einem Wärmebildgerät aufgrund der Absorption des Glases nicht möglich ist. Die SWIR-Kamera stellt die Szenerie kontrastreicher dar und durchdringt bei schlechter Sicht Nebel und Dunst besser als eine Tagsichtkamera. Auch die thermische Strahlung im Planckschen Spektrum wird mit der SWIR-Kamera stärker wahrgenommen. Aufgrund der besseren thermischen Unterscheidung sind heiße Wärmequellen wie beispielsweise der Abgasstrahl eines Triebwerkes gut erkennbar (Hot Spot Detection).

RedKite komplettiert die Kitekamera-Familie von Airbus DS Optronics. Dazu gehören auch die BlackKite HD (High Definition) – Kamera für extreme Reichweiten und die YellowKite SD (Standard Definition) – Kamera für militärische Anwendungen, mit der in Farbe Reichweiten erreicht werden, die bisher nur im Schwarz-Weiß-Bild möglich waren.

Die Business Unit Optronics von Airbus Defence and Space entwickelt, konstruiert und fertigt mit rund 800 Mitarbeitern optische, optronische und feinmechanische Geräte sowie Präzisionsgeräte für militärische und zivile Anwendungen und den Sicherheitsbereich an den deutschen Standorten Oberkochen und Wetzlar sowie in Irene (Südafrika), Belo Horizonte (Brasilien) und Sidi bel Abbès (Algerien). Diese werden von Streit- und Sicherheitskräften weltweit für Überwachungs-, Identifizierungs- und Klassifizierungszwecke eingesetzt sowie für hochpräzise Messungen, Auswertungen und die Zielerfassung. Die optronischen Geräte kommen auf unterschiedlichen Plattformen bei Missionen an Land, in der Luft, auf See und im Weltraum zum Einsatz. Hierzu gehören U-Boote, Panzerfahrzeuge, Flugzeuge, Satelliten und Drohnen.

www.airbusdefenceandspach.com

 

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