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Rheinmetall und Sikorsky planen Bau eines Logistikzentrums und Fleet-Management-Center für CH-53K

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Leipzig/Düsseldorf, 29.10.2019 – Gemeinsam mit einem Team führender deutscher Industrieunternehmen bewerben sich Sikorsky, ein Unternehmen von Lockheed Martin, und Rheinmetall mit dem Helikopter CH-53K (auch „King Stallion“ genannt) um die Nachfolge im Beschaffungsprojekt „Schwerer Transporthubschrauber“ (STH).

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Foto via Rheinmetall

Im Falle einer erfolgreichen Bewerbung wollen das US-amerikanische Unternehmen und der deutsche Technologie-konzern am Flughafen Leipzig/Halle ein Logistikzentrum sowie ein Fleet-Management-Center aufbauen. Dies würde die Ansiedlung zahlreicher Arbeitsplätze bedeuten sowie den Wirtschaftsstandort Leipzig und den hiesigen Flughafen erheblich stärken. Die Bundeswehr will Anfang 2021 über die Vergabe des neuen Transporthubschraubers entscheiden. Über ihre Absicht, das für den Betrieb des Hubschraubers notwendige Zentrum in Leipzig errichten zu wollen, informierten Rheinmetall und der renommierte US-Hubschrauber-hersteller Sikorsky bereits Vertreter der Landespolitik, der Wirtschaftsförderung Sachsen sowie des Flughafenbetreibers.

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Foto via Rheinmetall

Mike Schmidt, Geschäftsführer Rheinmetall Aviation Services GmbH: „Wir befinden uns in fortgeschrittenen Gesprächen zu einem Logistik- und Projektsteuerungs-Hub am Leipziger Flughafen. Wir freuen uns über die bislang sehr positive Resonanz. Im Falle einer erfolgreichen Bewerbung könnte in Leipzig die Versorgung des neuen Bundeswehr-Transporthubschraubers sowie die Projektsteuerung zentral und effizient durchgeführt werden. Auch denken wir bei der Rheinmetall Aviation Services darüber nach, den Firmensitz nach Leipzig zu verlegen. Für die Region würde das Projekt die Ansiedlung wichtiger Industrie und damit verbundener Arbeitsplätze bedeuten.“

Christian Albrecht, International Business Development Manager bei Sikorsky und ehemaliger Hauptmann beim Hubschraubergeschwader 64 in Holzdorf, ergänzte: „Wir haben in Deutschland ein starkes Industrieteam aufgebaut, das die Verfügbarkeit der CH-53K-Flotte für die Luftwaffe sicherstellen wird. 70 Prozent der Wartungsarbeiten sollen in Deutschland stattfinden. Mit unseren Plänen für einen Hub am Leipziger Flughafen legen wir den Grundstein, um der Bundeswehr einen über mehrere Jahrzehnte zuverlässigen Hubschrauber anbieten zu können.“

Neben der Nutzung existierender Hangars und Lagerflächen am Flughafen Leipzig/Halle sehen die Pläne von Sikorsky und Rheinmetall die Unterbringung eines Flotten-Management-Zentrums vor, in dem technische Daten der Hubschrauber ausgewertet werden können. Der CH-53K ist der modernste, intelligenteste und leistungsfähigste schwere Transporthubschrauber, der je gebaut wurde. Als solcher verfügt der Hubschrauber über ein integriertes „Health & Monitoring System“ (IVHMS), das den Betrieb des gesamten Luftfahrzeugs überwacht, den Wartungsbedarf wichtiger Bauteile erkennt und deren Instandhaltung vereinfacht. Zusätzlich sollen Teile des Projektteams direkt am Flughafen angesiedelt werden.

Sikorsky und Rheinmetall bewerben sich aktuell mit einem Konsortium aus mehr als zehn führenden deutschen Technologieunternehmen, darunter MTU Aero Engines, Autoflug, Hydro, Hensoldt, ZF Friedrichshafen sowie Rohde & Schwarz, mit dem CH-53K „King Stallion“ um die Nachfolge des Schweren Transporthubschraubers der Bundeswehr. Die Frist zur Abgabe des Angebots endet im Januar 2020. Anfang 2021 soll die Entscheidung über die Vergabe fallen.

Weitere Informationen über den schweren Transporthubschrauber CH-53K und das deutsche Industrieteam unter: www.lockheedmartin.com/sth

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