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AESA-Radar mit 360-Grad-Abdeckung auf dem Weg zur Serienreife – Raytheons Galliumnitrid (GaN)-basierter AESA Patriot Radar erreicht kritische Meilensteine

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WASHINGTON, D.C., Oktober 2015 – Luftbedrohungen wie Drohnen, Kampfflugzeuge, Marschflugkörper und ballistische Raketen können in Zukunft gleichzeitig stationierte US-Streitkräfte oder ihre Verbündeten aus mehreren Richtungen angreifen. Eine Weiterentwicklung des einsatzerprobten Patriot Luftverteidigungs- und Raketenabwehrsystems, welche aus Finanzmitteln von Raytheon finanziert wurde, bietet einen 360-Grad-Schutz gegen diese Bedrohungen und wird in Kürze die Serienreife erreichen, nachdem eine Reihe von technologischen Meilensteinen abgeschlossen wurden. Die Meilensteine beinhalten die Modernisierung des Patriot Radar Main Arrays mit Galliumnitrid (GaN)-basierter Active Electronically Scanned Array (AESA) Technologie. Der Abschluss dieser Meilensteine unterstreicht, dass sich Raytheons Ingenieure, welche momentan an einem GaN-basierten AESA Full Size Main Panel Radar Array arbeiten, weiterhin gut im Zeitplan befinden, um das System Anfang 2016 in Betrieb zu nehmen.
„Der GaN-basierte AESA Patriot-Radar beruht auf einer Investitionssumme von mehr als 150 Millionen US-Dollar, die in die GaN-Technologie investiert wurde. Dieser bedeutet eine einfache Erweiterung für mehr als 220 Patriot Feuereinheiten, die derzeit von den USA und 12 anderen Patriot-Partnernationen eingesetzt werden,“ so Ralph Acaba, Vice President der Integrated Air and Missile Defense Sparte (IDS) bei Raytheon. „Diese Erweiterung ist für den Export in sämtliche Patriot-Partnerländer und zahlreiche zukünftige Patriot Partnerländer, darunter auch Polen, zugelassen. Sie bietet eine 360-Grad-Abdeckung, wobei die Mobilität von Patriot beibehalten wird und gleichzeitig die Betriebs- und Erhaltungskosten um mehr als 50 Prozent reduziert werden.”Der von Raytheon entwickelte GaN-basierte AESA Patriot Radar nutzt drei Array-Antennen, die an einer mobilen Radaranlage montiert wurden, um eine 360-Grad-Abdeckung zu bieten. Der primäre AESA Array ist eine fest angebrachte Ersatzantenne, die in etwa 275cm breit und 400cm hoch ist und auf die primäre Bedrohung ausgerichtet ist. Die neuen Patriot Rear Panel Arrays entsprechen einem Viertel der Größe des primären Arrays und ermöglichen dem System den Blick nach hinten und seitlich des Haupt-Arrays. So ist Patriot in der Lage, sämtlichen Bedrohungen aus allen Richtung gewachsen zu sein. Anfang diesen Jahres hat Raytheon ein GaN-basiertes AESA Patriot Rear-Panel Array entwickelt und es in den derzeit bestehenden Patriot-Radar integriert, welcher nun durch die Verwendung der vorhandenen, kürzlich weiterentwickelten, Backend-Verarbeitung der Hard- und Software auch Ziele erfassen kann und damit eine nahtlose 360-Grad-Abdeckung ermöglicht. Die kürzlich erreichten Meilensteine beinhalten:

•   Die Fertigstellung des Aufbaus des primären AESA Array.
•   Der Bau der Radaranlage für die AESA Arrays.
•   Die Integration der Empfänger und eines Radar Digital Processor in die Radaranlagen.
•   Die Auslieferung der Anlagen an Raytheons Testanlage in Pelham (New Hampshire)
•   Tests der Kühlungsuntersysteme des Radars.

Der GaN-basierte AESA Patriot-Radar arbeitet mit einer künftigen, offenen Systemarchitektur als Integrated Air and Missile Defense Battle Command System und bewahrt die Rückwärtskompatibilität mit dem derzeitigen Patriot-Feuerleitstand. Zudem wird er mit den NATO-Systemen vollständig kompatibel sein. Seit 15 Jahren führt Raytheon die Innovation und Entwicklung von GaN (Galliumnitrid) an und hat bereits über 150 Millionen Dollar investiert, um die neueste Technologie kostengünstig und risikoarm in die Hände der Einsatzkräfte zu bringen. Raytheon hat die Reife der Technologie mehrfach bewiesen und die Zuverlässigkeitsanforderungen bezüglich des Einsatzes in der Rüstungsproduktion übertroffen.

http://patriotsystem.de/

 

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