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„Das Ergebnis ist wichtig, nicht die Methode!“

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„Der Tanker Bundeswehr dreht! … aber das braucht seine Zeit.“ Vizeadmiral Carsten Stawitzki, Abteilungsleiter Ausrüstung im BMVg, geht im Interview mit dem Hardthöhenkurier auf aktuelle Herausforderungen für die Ausrüstung ein.

„Im Kern geht es darum, rasch Entscheidungen auf der Grundlage eines konsequenten Forderungscontrollings zu treffen. Wir wollen immer noch zu oft zu viel, weil wir uns erstens zu generisch der eigentlichen Lösung nähern, obwohl von Beginn an klar ist, was ersetzt werden muss“, erklärt Stawitzki. „Und zweitens führen dann breit angelegte Fähigkeitsforderungen regelmäßig zu langwierigen Entwicklungslösungen mit hohem Risikopotenzial, weil sie den Markt nicht ausreichend in Betracht ziehen. Am Ende kann dies sogar zu dem Ergebnis führen, dass nach einem sauber durchgeführten Vergabeprozess kein Anbieter am Markt gefunden wird: methodisch einwandfrei, aber für das Ergebnis, für die Truppe, verheerend.“

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Foto: Rodenbücher

Die breite Themenpallette des Interviews reicht von generellen Problemen des Beschaffungsmanagements bis hin zu einer Vielzahl von Einzelaspekten, wie etwa dem Fähigkeitsaufwuchs des Eurofighter.

Die Einsatzbereitschaft des Schützenpanzers Puma soll bis zum Jahresende signifikant erhöht werden. Ein zweites Los Puma kann Stawitzki nur unter zwei Bedingungen verantworten: „Erstens muss der Konstruktionsstand VJTF 2023 als Abholpunkt für das Ordern eines 2. Loses abgenommen und gesetzt sein. Dieser Meilenstein ist durch die Industrie zu halten und auch abzuliefern. Und zweitens muss die materielle Einsatzbereitschaft der Bestandsflotte deutlich gesteigert und signifikant oberhalb des aktuellen Niveaus liegen.“

Und Stawitzki denkt weiter: „Mit Blick auf den weiteren Betrieb der dann noch größeren Puma-Flotte erwarte ich auch, dass wir uns mit der Industrie über die Rechte am Puma einigen. Über die HIL GmbH wollen wir die Instandsetzung und Auslastung der Werke, die mit der Entscheidung der Ministerin vom letzten Herbst nun bei der Bundeswehr verbleiben, entsprechend zukunftsfähig sicherstellen.“

Das ausführliche Interview lesen Sie im Hardthöhenkurier, dessen Ausgabe 2-2020 diese Woche erscheint.

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