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Neuer Vertrag für den Bundeswehr-Fuhrpark unterschrieben

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BwFPS Vertragsunterzeichnung 06062016Koblenz, am 25. Mai 2016 unterzeichneten der Vizepräsident des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung (BAAINBw), Armin Schmidt-Franke, und die Geschäftsführer der BwFuhrparkService GmbH (BwFPS GmbH), Dietmar Zimmer und Dr. Georg Wilmers, den Vertrag für die Folgelösung BundeswehrFuhrparkService (BwFPS). Zukünftig wird durch die BwFPS GmbH ca. 70% der in der Bundeswehr benötigten ungeschützten Landmobilität bereitgestellt. Das betrifft auch den Mobilitätsbedarf in Einsätzen und einsatzgleichen Verpflichtungen. 

Der Vertrag für die Folgelösung BwFPS tritt am 1. Juli 2016 in Kraft und bündelt die bis zum 30. Juni 2016 bestehenden drei Rahmenverträge zu einem einzigen Vertrag. Im Kern werden die bewährten Leistungsinhalte der vergangenen 14 Jahre fortgeführt. Sie werden ergänzt durch innovative Elemente, um die Effizienz des Systems weiter zu steigern. Die Leistungserbringung wird mit dem neuen Vertrag flexibler auf die Bedürfnisse des Kunden Bundeswehr angepasst. 

Eine wesentliche Neuerung ist die unbefristete Laufzeit des Vertrages. Die damit einhergehende Planungssicherheit ermöglicht der BwFPS GmbH, Optimierungsmaßnahmen über einen längeren Zeitraum zu planen und umzusetzen. Um während der unbefristeten Laufzeit einen permanenten Innovationsdruck aufrecht zu erhalten, wurde die sogenannte Kontinuierliche Ergebniskontrolle (KEK) als Instrument geschaffen. Damit wird die bedarfsgerechte, wirtschaftliche Leistungserbringung durch die BwFPS GmbH überprüft und vorhandenes Optimierungspotenzial aufgezeigt. 

Mit dem Folgevertrag BwFPS wird auch das Konzept eines modernen Daten- und Bereitstellungsmanagements (DBM) für handelsübliche und teilmilitarisierte Altfahrzeuge der Bundeswehr vereinbart. Mit Hilfe des DBM werden in den kommenden Jahren die Altfahrzeuge der Bundeswehr gegen neue und moderne handelsübliche Fahrzeuge mit militärischer Sonderausstattung ersetzt.

Die Nutzer der Fahrzeuge profitieren zudem von einer größeren Kundennähe der BwFPS GmbH: Mit der Einführung von Carsharing soll in Zukunft auch kurzfristiger Mobilitätsbedarf schnell und mit geringem Verwaltungsaufwand gedeckt werden. „Ziel ist die Einrichtung  bemannter oder unbemannter Fahrzeug-Stationen in maximal zehn Kilometern Entfernung zu jedem größeren Bundeswehr-Standort“, erläuterte Oberstleutnant Jan Woywod, zuständiger Projektleiter im BAAINBw. Im Sinne einer bedarfsgerechten Deckung des Mobilitätsbedarfes der Bundeswehr ergänzt der neue Rahmenvertrag damit das bewährte Leistungsportfolio um zeitgemäße und flexible Verfahren zur Verwaltung und Bereitstellung einer umfassenden Fahrzeugflotte. Durch die verbesserte Auslastung der Fahrzeuge steigt auch die Wirtschaftlichkeit der BwFPS GmbH.

Die BwFPS GmbH ist seit 2002 der Mobilitätsdienstleister der Bundeswehr im Bereich der handelsüblichen ungeschützten Fahrzeuge. Ihr Auftrag und ihr Ziel ist die wirtschaftliche und effektive Bereitstellung von Fahrzeugen, Fahrleistungen und dem dazugehörigem Service. Dabei reicht das Portfolio der BwFPS GmbH vom Personenkraftwagen über Lastkraftwagen und Bussen bis hin zu Flurförderfahrzeugen und Baumaschinen sowie handelsüblichen Fahrzeugen mit militärischer Sonderausstattung. Darüber hinaus leistet die BwFuhrparkService GmbH einen bundesweiten Chauffeurservice mit den ihr beigestellten Zivilkraftfahrern der Bundeswehrverwaltung. Mit einem Fuhrpark von mehr als 27.000 Fahrzeugen ist sie einer der größten öffentlichen Fuhrparkmanager Deutschlands. Sie sorgt mit etwa 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Mobilität bei der Bundeswehr und stellt ihr moderne Fahrzeuge sowie den dazugehörigen Service bereit.

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