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„Das Kommando Hubschrauber führungsfähig machen“

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Interview mit Brigadegeneral Ulrich Ott, Kommandeur Kommando Hubschrauber und General der Heeresfliegertruppe

Herr General, seit über einem Jahr ist das Kommando Hubschrauber (Kdo Hubschr) jetzt aktiv. Hat sich das Kommando bereits bewährt? Ja, unbedingt. Wir haben im zurückliegenden Jahr die Fäden zusammengeführt. Einen funktionierenden Stab unter Coronabedingungen aufzustellen, ist nicht ganz so einfach, wie man sich das vorstellt. Dennoch kann ich sagen: Auftrag ausgeführt. Auch wenn es an der einen oder anderen Stelle noch einer Feinabstimmung bedarf – wir haben die erforderlichen Beziehungen in der Fachaufgabe Flugbetrieb im Heer gefestigt. Und das gemeinsame Handeln der Kommandeure der Heeresfliegertruppe hat sich ebenfalls bewährt. Im letzten Jahr haben wir ohne großes Aufsehen den Einsatz in Afghanistan beendet, die Truppen zurück nach Deutschland und anschließend umgehend nach Mali verlegt. „Transition AFG2MLI“ haben wir das genannt. Es ging rasch und geräuschlos, die Abstimmungen erfolgten unmittelbar. Nun haben wir den Einsatz in Mali beendet. Die Ablösung durch die Kameraden der Luftwaffe lief im Übrigen sehr gut und kameradschaftlich.

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Am Rande des Internationalen Hubschrauberforums sprach Chefredakteur Burghard Lindhorst mit Brigadegeneral Ulrich Ott.( Foto © IHTC)

Im Juli des letzten Jahres konnten wir innerhalb weniger Stunden vier Transporthubschrauber NH90, zwei Rettungshubschrauber SAR und mehrere Unterstützungshubschrauber in das Gebiet der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal verlegen. Noch deutlich vor einer eigentlichen Abfrage im Rahmen eines Amtshilfeersuchens oder eines Auftrages konnte bereits mittwochs durch wenige Telefonate eine erhöhte Bereitschaft eingenommen werden. Schon am folgenen Morgen haben ab 07:00 Uhr die ersten Hubschrauber der Heeresfliegertruppe in das Ahrtal verlegt. An diesem Tag haben wir über 200 Menschen gerettet, meist durch Windenarbeit. Ein Altersheim wurde durch uns evakuiert. Das hat kaum jemand mitbekommen. Hier haben die Verbände Hand in Hand gearbeitet – auch das Internationale Hubschrauberausbildungszentrum war beteiligt.

Das ganze Interview lesen Sie hier.

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