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Rheinmetall stellt zukunftsweisendes Konzept für bodengebundene Luftverteidigung vor – Enge Kooperation mit Raytheon

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Düsseldorf, 23. März 2018 – Die Fähigkeit zur Abwehr von Bedrohungen aus der Luft erfordert eine ganzheitliche Betrachtung. Rheinmetall will daher den deutschen Streitkräften als Systemhaus für die gesamte bodengebundene Luftverteidigung zur Seite stehen. Dabei kooperiert das Hochtechnologieunternehmen auch mit dem namhaften US-Systemhaus Raytheon. Anspruch Rheinmetalls ist es, alle relevanten Sensoren, Effektoren, Plattformen und Führungsmittel miteinander zu vernetzen und dabei skalierbar zu machen. So entsteht ein hochwirksamer, modular gestaltbarer und damit flexibel einsetzbarer Systemverbund der bodengebundenen Luftverteidigung für das gesamte militärische Auftragsspektrum.

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Im Bereich des Nah- und Nächstbereichsschutzes (NNbS) der mobilen bodengebundenen Luftverteidigung ist mit der Ausphasung der Flugabwehrsysteme Roland und Gepard bei der Bundeswehr ein Fähigkeitsdefizit entstanden. Mit dem System zur leichten Flugabwehr aus dem Haus Rheinmetall wird der Fähigkeitserhalt bis 2025 sichergestellt. NNbS ist als Gesamtsystem zu realisieren. Es umfasst die Fähigkeiten zur Abwehr von RAM-Zielen (Rocket, Artillery, Mortar – Raketen, Artilleriegeschosse und Mörsergranaten), von unbemannten Fliegenden Systemen (Unmanned Aerial Systems/UAS, und hier insbesondere im Low, Slow, Small/LSS-Bereich, z. B. Quadrocopter-Drohnen) sowie von Luftfahrzeugen im Nahbereich. Rheinmetall schlägt als NNbS-Systemanbieter einen Effektorenmix aus Kanone, Flugkörper und perspektivisch dem Hochenergie-Laser vor.

Taktisches Luftverteidigungssystem: Die Bundeswehr nutzt in den nächsten Jahren noch das Waffensystem Patriot als taktisches Luftverteidigungssystem auch zum Schutz vor taktischen ballistischen Raketen. Rheinmetall ist nationaler Partner von Raytheon für die künftige Weiterentwicklung des Waffensystems Patriot. Ein stufenweiser Upgrade vom derzeit genutzten Stand über Patriot Config 3+ zu Next Generation (NextGen) erfüllt bei geringem Aufwand die zukünftigen Anforderungen an ein weitreichendes bodengebundenes Luftverteidigungssystem.

Der systemische Ansatz von Rheinmetall NNbS und Patriot NextGen schon in der Konzept-phase erfüllt die Forderungen an einen umfassenden modularen und adaptierbaren Luftverteidigungs-Schutz. Ein Einsatz „aus einer Hand“ im gesamten Fähigkeitsspektrum der Flugabwehr und Flugkörperabwehr ist damit möglich. Patriot ist das Rückgrat der integrierten Luftverteidigung und Raketenabwehr für derzeit sechs NATO Staaten und mit weiteren acht Partnerländern weltweit interoperabel. Als Viel-nationenlösung reduziert es die Lebensdauerkosten beispielsweise durch eine Common Threat Data Base und durch Verteilung der Modernisierungskosten auf die vierzehn Partnerstaaten.

Skalierbare Gefechtsstandarchitektur: Rheinmetall sieht für sein bodengebundenes Luftverteidigungssystem eine flexible und rollenbasierte Führungs- und Gefechtsstandarchitektur vor. Das skalierbare Gefechtsstandkonzept mit flexibler C2-Architektur erlaubt eine auf die Einsatzaufgabe zugeschnittene und optimierte Kontingentzusammensetzung.

Einbindung des Vorhabens „Qualifizierte Fliegerabwehr“: Unabhängig von der in die Zuständigkeit der Luftwaffe fallenden bodengebundenen Luft-verteidigung hat das Deutsche Heer eine Forderung nach einer „qualifizierten Fliegerabwehr“ im Rahmen der NATO-VJTF 2023 erhoben. Einzelne Fliegerabwehrfahrzeuge sollen die Einsatzkontingente vor Bedrohungen aus der Luft im Nächstbereich schützen. Rheinmetall kann hierfür ein marktverfügbares System anbieten. Die Überführung der Komponenten Qualifizierte Fliegerabwehr im Rahmen VJTF 2023 in das System NNbS ist sichergestellt und stellt somit eine nachhaltige Investition dar.
© www.rheinmetall-defence.com

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