Zeitenwende im Territorialen Führungskommando der Bundeswehr

news hhk Portrait Generalmajor Bodemann

Neuer Nationaler Territorialer Befehlshaber und volle Einsatzbereitschaft zum ersten April 2023

Berlin, 1. April 2023 – Das Territoriale Führungskommando der Bundeswehr hat eine neue Führung. Generalmajor André Bodemann übernimmt zum ersten April die Verantwortung als Befehlshaber des Kommandos und ist damit zugleich der Nationale Territoriale Befehlshaber. Bodemann übernimmt das Amt vom jetzigen Generalinspekteur der Bundeswehr, General Carsten Breuer. Gleichzeitig erreicht das Kommando am ersten April 2023 seine Full Operation Capability (FOC) – seine volle Einsatzbereitschaft.

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Foto © Bundeswehr

Das Kommando wurde am 26. September 2023 als Konsequenz der veränderten Sicherheitslage in Europa in Dienst gestellt. Landes- und Bündnisverteidigung sind neben dem internationalen Krisenmanagement zentrale Aufgaben der Bundeswehr. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, bedarf es einer nationalen Führungsfähigkeit gebündelt in einem Kommando. Knapp ein halbes Jahr nach Indienststellung ist das Kommando fähig und bereit, einen möglichen Aufmarsch samt der Heimatschutzkräfte zu führen und die Drehscheibe Deutschland – als strategische Schlüsselposition für den NATO-Verteidigungsplan – für Truppenbewegungen in und durch Deutschland zu gewährleisten.

Im Oktober soll das Territoriale Führungskommando einen weiteren Meilenstein erreichen – FOC (+), eine erweiterte Befähigung. Dann soll das Kommando zur nationalen territorialen Verteidigung befähigt sein – in Krise wie in Krieg. Insgesamt wird das Territoriale Führungskommando über mehr als 800 zivile und militärische Dienstposten verfügen. Im April 2023 ist es bereits zu mehr als 70 Prozent gefüllt – ein effizienter Aufbau in kurzer Zeit.

Quelle Territoriales Führungskommando der Bundeswehr Presse- und Informationszentrum

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