hhk-logo-small

Ihre Sucheingabe

[naviPost_search]

Kommandeurwechsel im Kommando Informationstechnik der Bundeswehr in Bonn

Dieser Beitrag hat kein vorgestelltes Bild.
Login für Abonnenten

Erhalten Sie jetzt einen Zugang zu den Magazinen von Hardthöhenkurier:

Partner unsere Sonderpublikationen

AFCEA Sonderpublikationen

Bonn, 27. März 2019 – Heute übergab in Bonn der Inspekteur Cyber- und Informationsraum, Generalleutnant Ludwig Leinhos, im Rahmen eines militärischen Appells die Führung des Kommandos Informationstechnik der Bundeswehr (KdoITBw) von Generalmajor Heinrich-Wilhelm Steiner an Generalmajor Dr. Michael Färber.

Generalmajor Steiner wurde während eines Appells auf der Hardthöhe in Bonn durch den Inspekteur CIR von seiner Führungsposition entbunden. Rund sechs Jahre lang führte Steiner das IT-Kommando. Neuer Kommandeur wird Generalmajor Dr. Michael Färber, dessen letzte Station Stellvertreter des Abteilungsleiters Cyber- und Informationstechnik (CIT) im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn war. Mit Färber übernimmt kein Unbekannter den Führungsstab des KdoITBw. Bereits von 2013 bis 2016 war der promovierte Ingenieurwissenschaftler stellvertretender Kommandeur des Kommandos.

 

20190327 004 Übergabeappell Kdr KdoITBw klein

Kommandoübergabe besiegelt: v.l. Generalmajor Dr. Michael Färber, neuer Kommandeur des KdoITBw, Generalleutnant Ludwig Leinhos, Inspekteur CIR, Generalmajor Heinrich-Wilhelm Steiner, scheidender Kommandeur des KdoITBw. / © KdoITBw / Draewe

Generalleutnant Leinhos würdigte in seiner Rede nicht nur Steiners erfolgreichen Aufbau und Führung des IT-Kommandos. „In Deiner Dienstzeit hast Du auch maßgeblichen Anteil an der Neuausrichtung und der zukunftsorientierten Ausbildungserweiterung der Schule für Informationstechnik der Bundeswehr“, erwähnte Leinhos rückblickend. Auch sein Wirken im Personalwesen der Bundeswehr blieb nicht unerwähnt. Themen wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder die Flexibilisierung des Personalwesens wurden von Steiner maßgebend angestoßen und beeinflusst.

Im Anschluss an den Appell folgte ein Empfang im Casino der Hardthöhe. Zahlreiche Gäste aus Bundeswehr, verbündeter Streitkräfte, Politik, Wirtschaft sowie ehemalige Kameraden und Freunde nutzten die Chance des rückblickenden Dialogs und gemeinsamen Abschieds, da der aus dem hessischen Schreufa stammende General nach fast 44 Dienstjahren nun in den Ruhestand tritt.

Am Abend wurde Generalmajor Steiner zusätzlich eine Ehrenbekundung der Bundeswehr für Persönlichkeiten, die sich in besonderem Maße um die Bundeswehr verdient gemacht haben, zuteil. Mit einer Serenade, umrahmt von Musikstücken des Musikkorps der Bundeswehr, wurde Steiner ein feierlicher Abschied von seiner aktiven Dienstzeit bereitet.

Seine Karriere begann Generalmajor Steiner im Jahr 1975 als Grundwehrdienstleistender in Frankenberg / Eder. Nach seiner Ausbildung zum Offizier, an die sich ein Studium der Elektrotechnik der Universität der Bundeswehr anschloss folgten verschiedene Verwendungen als Kompaniechef sowie Dezernats- und Referatsleiter. 2005 wurde Steiner zum General der Fernmeldetruppe ernannt. Weitere Verwendungen als Kommandeur der Fernmeldeschule in Feldafing und im Führungsstab der Streitkräfte folgten. 2013 wurde er Kommandeur des damals noch als Führungsunterstützungskommando bezeichneten Kommandos Informationstechnik der Bundeswehr.

Kernaufgabe des Kommandos Informationstechnik der Bundeswehr (KdoITBw) in Bonn ist die Aufrechterhaltung der Führungsfähigkeit der Bundeswehr durch die Zusammenführung aller Aufgaben der klassischen Führungsunterstützung. Diese umfassen Einsatz, Schutz, Betrieb und Ausbildung, sprich Einsatz und Betrieb von Informations- und Kommunikationstechnik (IT) aus einer Hand.

Als eines von drei Kommandos ist das KdoITBw wesentlicher Bestandteil des Organisationsbereiches Cyber- und Informationsraum. Zusammen mit dem Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr sowie dem Kommando Strategische Aufklärung umfasst der sechste militärische Organisationsbereich derzeit rund 14.500 Dienstposten. Ein großer Teil dieser Dienstposten ist in der Großregion Bonn angesiedelt und unterstreicht somit die strategische Bedeutung Bonns als Standort für Cyber Security.

© www.bundeswehr.org

Verwandte Themen:

Einen Kommentar abschicken:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert