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Rheinmetall Project Solutions als vielfältiger Servicepartner für Streit- und Sicherheitskräfte

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Düsseldorf, 6. Oktober 2021 – Rheinmetall stellt sich in einem internationalen Schlüsselmarkt neu auf. So hat das Düsseldorfer Unternehmen eine eigene Gesellschaft gegründet, die sich erstmals am 6. Oktober 2021 in Bonn den Fachmedien vorstellte. Die Rheinmetall Project Solutions GmbH soll künftig Ressourcen und Fähigkeiten für Dienstleistungen bündeln wie z. B. Einsatzunterstützung, Depotorganisation oder Munitions-altlastenentsorgung. Ziel ist es, die Kunden auch durch spezifische Dienst-leistungen bei ihren Missionen langfristig zu unterstützen. Das neue Geschäftsfeld soll auch durch eine verstärkte Zusammenarbeit der Rheinmetall Project Solutions GmbH mit der Rheinmetall Canada und ihrem speziellen technologischen Knowhow international ausgebaut werden.
Weltweit folgen Streitkräfte und weitere Bedarfsträger dem Trend, Dienstleister für das Erbringen von Unterstützungsleistungen einzusetzen, welche keine militärischen Kernaufgaben sind. Experten gehen weltweit von einem jährlichen Umsatz von rund 350 Milliarden Euro in diesem Marktsegment aus.

Die Rheinmetall Project Solutions bietet Leistungen „aus einer Hand“ an und kann dabei nicht nur auf das umfangreiche Produkt-portfolio Rheinmetalls, sondern auch auf die langjährigen Erfahrungen des Konzerns in den Bereichen Einsatzunterstützung und Service Support aufbauen. Das Spektrum umfasst Projektmanagement, Ingenieur-Design-Kompetenzen, integrierte Logistikdienstleistungen, Bereitstellung von Infrastruktur, Sensorik, Überwachungs- und Schutzsysteme und die Personalgestellung – auch in gefährlichen Einsatzgebieten.

GCAP Illustration

Illustration Rheinmetall AG

Anspruch Rheinmetalls ist es dabei, als „One-Stop-Shop“ für den Kunden zu fungieren. So kann Rheinmetall beispielsweise für die Unterbringung im Einsatz Feldlager planen und errichten, gehärtete Bereiche schaffen, die Überwachung einschließlich modernster Sensorik und Robotik übernehmen, das Feldlager einschließlich der erforderlichen Logistikleistungen und Personalgestellung betreiben und nach Einsatzende wieder zurückbauen. Kooperationen mit anderen Unternehmen sowie weitere Akquisitionen sind geplant, um das Portfolio noch weiter auszubauen.

„Als Systemhaus haben wir ein breites Produktportfolio, zu dem auch spezifische Dienstleistungen wie Wartung, Ersatzteilversorgung und Ausbildung gehören können“, so Dr. Deniz Akitürk, Geschäfts-führer der Rheinmetall Project Solutions GmbH. „Mit unserer neuen Gesellschaft können wir nun maßgeschneiderte produktunabhängige Gesamtlösungen anbieten. Durch die Rheinmetall Project Solutions GmbH schließt sich der Angebotskreis und somit ist Rheinmetall in allen Fragen im Bereich Defence ein One-Stop-Shop.“

Rheinmetall International Project Solutions konnte bereits erste Erfolge verzeichnen. So beauftragte die Bundeswehr die Gesellschaft mit der Rundumüberwachung eines Feldlagers mittels eines Überwachungsfesselballons (Aerostats). Im August 2021 erhielt die Business Unit von der Bundeswehr einen Rahmenvertrag bei dem Vorhaben „Bereitstellung der Unterbringung im Einsatz“. Die Vereinbarung wurde mit dem Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw) geschlossen. Rheinmetall ist eine von drei Firmen, die von der Bundeswehr als strategischer Partner für die Unterbringung im Einsatz ausgewählt worden sind. Der Vertrag begann mit der Unterzeichnung und hat eine Grundlaufzeit von vier Jahren mit einer dreimaligen Option einer einjährigen Verlängerung. Rheinmetall verpflichtet sich innerhalb dieser Zeit zur Erbringung der Dienstleistungen im Rahmen von Einzelabrufen.Die jetzt erfolgte Auswahl als Partner zur Bereitstellung für die Unterbringung im Einsatz (UiE) erfolgt im Rahmen des Vorhabens „German Armed Forces Contractor Augmentation Program (G-CAP)“. Dieses vom BAIUDBw initiierte Projekt soll die stationäre Unterbringung im Einsatz durch gewerbliche Dienstleister ermöglichen.

G-CAP soll eine zusätzliche Möglichkeit an Einsatzinfrastruktur über die gewerbliche Wirtschaft schaffen, um die eigenen Ressourcen der Bundeswehr zu schonen, damit sie für hohe Bedrohungslagen verfügbar sind. So gilt die Unterbringung im Einsatz grundsätzlich als militärische Kernfähigkeit und erstreckt sich von der Einrichtung eines Feldlagers bis hin zum Aufbau einer festen Einsatzinfrastruktur. Hierzu zählen beispielsweise Unterkünfte, Wasserversorgung, Stromerzeugung, Verpflegung, Abfallwirtschaft und Reinigungsleistungen.

Mehr Informationen findenSie hier www.rheinmetall-defence.com

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