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Vom Leopard 2 zum MGCS

Der Leopard 2 A7V repräsentiert den derzeit modernsten Kampfpanzer des Deutschen Heeres.(Foto ©Bw/Marco Dorow)
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Von Gerhard Heiming

Die aktuellen Kriege haben die Bedeutung des Kampfpanzers als durchsetzungsfähiges Mittel in der Hand des Truppenführers wieder in den Fokus gerückt. Gleichzeitig wurden neue Bedrohungen – besonders aus der Luft – offenbar. Bereits seit mehr als zehn Jahren konzipieren Deutschland und Frankreich im gemeinsamen Projekt „Main Ground Combat System“ (MGCS) ein Nachfolgesystem für die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc, das mit einem technologischen Neuansatz dem neuen Kriegsbild Rechnung trägt.

Beim 44. Panzertechnischen Kolloquium, das Professor Anne Jung an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg durchgeführt hat, trafen sich im Oktober Experten der „Panzerei“ aus der Bundeswehr, der Industrie und der Wissenschaft und diskutierten Ziele und Lösungen für die Weiterentwicklung der vorhandenen Leoparden sowie für das MGCS.

Aktuelle Ausstattung des Heeres

 In den letzten dreißig Jahren hat das Heer die Anzahl der Kampfpanzer Leopard 2 von 2.125 Panzern über den Tiefpunkt 312 Stück auf 328 Gefechtsfahrzeuge abgesenkt. Nach Abgabe von 18 Panzern an die Ukraine Anfang 2023 sank die Anzahl auf 310 ab. Im Gespräch ist nun eine Aufstockung der Panzerflotte um rund 100 Fahrzeuge auf über 400 Leopard 2. Ausgehend von der „Mannheimer Konfiguration“, mit der ab 1995 in der ersten grundlegenden Kampfwertsteigerung 350 Panzer zu den Versionen A5 bzw. A6 umgerüstet wurden, kommt mit Auslieferungen ab 2021 die zweite grundlegende Kampfwertsteigerung zum A7-Standard in die Truppe. Der Leopard 2 A7 entstand aus der Rückgabe der an Kanada ausgeliehenen Leopard 2 A6M. Dazu wurden Kampfpanzer aus niederländischem Bestand von KMW auf den deutschen Konstruktionsstand umgebaut. Dabei konnte von deutscher Seite die Gelegenheit genutzt werden, Obsoleszenzen zu beseitigen und Kampfwertsteigerungen einzubringen.

Kampfwertsteigerungen Leopard 2 A7

  • Waffenanlage mit L52A1-Rohr und HE-Anpassung
  • Energie- und Kampfraumkühlanlage (EKKA)
  • neues Stromerzeugeraggregat (20 kW)
  • Ultracaps (in Wanne und Turm)
  • Thermoschutz Barracuda
  • neue Bordverständigungsanlage
  • geänderte Brandunterdrückungsanlage
  • Peri R17 A3 mit Wärmebildgerät der 3. Generation
  • angepasste Halterungen für Handwaffen

Den kompletten Beitrag lesen Sie in HHK 2/2024!

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